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Wenn die kalten Winde wehen, die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen und sich die Welt in ein glitzerndes, weißes Winterwunderland verwandelt, gibt es für viele Hunde kein Halten mehr. Sie lieben es, durch den frischen Schnee zu toben, Schneebälle zu fangen und die klare Winterluft zu genießen. Doch so schön die kalte Jahreszeit auch ist, sie läutet für die Pfoten unserer Vierbeiner eine echte Schwerstarbeit ein. Schnee, aggressives Streusalz, scharfkantiger Splitt und eisige Kälte stellen für die feinen, unbehaarten Ballen eine enorme Belastung dar. Die Haut an den Pfoten kann durch die ständigen Reize und die trockene Heizungsluft in der Wohnung extrem schnell rissig, spröde und trocken werden. Das ist für unsere Lieblinge nicht nur unangenehm, sondern bei jedem Schritt extrem schmerzhaft. Daher ist es gerade in den Wintermonaten absolut unerlässlich, die Pfotenpflege deutlich zu intensivieren. In diesem umfassenden Blogbeitrag widmen wir uns ganz dem wichtigen Thema Pfotenschutz beim Hund. Wir haben die 8 besten Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du die Pfoten deines Vierbeiners gesund erhältst. Als besonderes Highlight findest du am Ende ein geniales Rezept, um deinen eigenen, natürlichen Pfotenbalsam herzustellen! Inhaltsverzeichnis Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Hundepfoten sind ein anatomisches Wunderwerk. Sie dämpfen Stöße ab, isolieren gegen Kälte und passen sich jedem Untergrund an. Doch im Winter greifen verschiedene Faktoren diese natürliche Schutzbarriere massiv an: Streusalz: Das aggressive Salz entzieht der Haut an den Pfotenballen extrem viel Feuchtigkeit. Wenn das Salz in kleinste, feine Risse in der Hornhaut eindringt, brennt es höllisch. Scharfer Splitt: Wenn Gehwege nicht gesalzen, sondern mit feinem Rollsplitt gestreut werden, können sich winzige, messerscharfe Steinchen in die weichen Ballen oder Zehenzwischenräume bohren. Eis und Schnee: Zwischen den Zehen bildet der Schnee kleine, harte Eisklumpen, die bei jedem Schritt schmerzhaft auf die empfindliche Haut drücken und kleine Wunden reißen. Um diese Gefahren zu umgehen, bedarf es einer guten Vorbereitung, Aufmerksamkeit während des Spaziergangs und einer konsequenten Pflege danach. Um die natürliche Hautbarriere deines Hundes zusätzlich von innen zu stärken, solltest du zudem auf eine optimale Nährstoffversorgung durch hochwertiges Frischfutter achten. Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Der perfekte Pfotenschutz beim Hund beginnt nicht erst draußen im Schnee, sondern bereits gemütlich zu Hause im Warmen. Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Hunde mit langem Fell (wie Golden Retriever, Australian Shepherds oder Pudel) haben oft stark behaarte Zehenzwischenräume. Der weiche Schnee bleibt an diesen Haaren hängen, schmilzt durch die Körperwärme leicht an und gefriert in der kalten Außenluft sofort wieder. So entstehen harte, golfballgroße Schneeklumpen direkt unter der Pfote! Diese Klumpen verursachen beim Laufen enormen Druck, Schmerzen und zwingen den Hund zum Hinken. Die Lösung: Halte das Fell zwischen den Zehen und Ballen im Winter stets schön kurz! Verwende dafür unbedingt eine spezielle, abgerundete Pfotenschere, um deinen Hund nicht versehentlich zu verletzen. Wenn du dir unsicher bist, besuche einen professionellen Hundefriseur – er erledigt das Trimmen fachgerecht in wenigen Minuten. Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Bevor ihr in die Kälte hinausgeht, solltest du die Pfoten deines Hundes mit einer fetthaltigen Creme behandeln. Diese Creme legt sich wie ein wasserabweisender, schützender Film über die Hautoberfläche. Sie erschwert es dem Streusalz und dem Eis, überhaupt erst an die empfindliche Hornhaut zu gelangen und diese auszutrocknen. Verwende dafür reine Vaseline, einfaches Melkfett oder speziell für Tiere entwickelte Pfotenschutzcremes aus dem Fachhandel.Achtung Rutschgefahr: Creme die Pfötchen wirklich erst unmittelbar vor dem Verlassen des Hauses ein! Auf glatten Fliesen, Laminat oder Parkettboden wird dein Hund sonst unweigerlich ausrutschen. Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Wenn die Straßen in deiner Stadt extrem stark gesalzen sind oder die Pfoten deines Hundes bereits wund, gerötet und rissig sind, ist eine Schutzcreme oft nicht mehr ausreichend. In diesem Fall sind gutsitzende Hundeschuhe (Booties) die absolut beste Alternative für den Pfotenschutz beim Hund. Hundeschuhe bieten eine mechanische Barriere gegen Salz, Splitt und Eis. Achte beim Kauf zwingend auf eine hervorragende Passform, eine weiche Polsterung und eine rutschfeste Gummisohle. Die Farbe der Schuhe ist absolut zweitrangig – die Funktionalität rettet den Spaziergang! Gewöhne deinen Hund bereits zu Hause mit vielen Leckerlis in kleinen Schritten an das ungewohnte Tragegefühl der Schuhe. Bello's Tipp: Gestärkt durch die Kälte! Ein starkes Immunsystem hilft deinem Hund, eisigen Temperaturen und rissigen Pfoten besser zu trotzen. Mit unserem Futterkonfigurator berechnest du in 2 Minuten genau die Nährstoffe und Vitamine, die dein Hund im Winter wirklich braucht. Jetzt Speiseplan berechnen & 30% sparen! Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Auch während ihr draußen unterwegs seid, kannst du viel tun, um die Belastung für deinen Vierbeiner so gering wie möglich zu halten. Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Versuche, stark gestreute oder gesalzene Gehwege und Straßen so gut es geht zu meiden. Weiche auf naturbelassene Waldwege, ungestreute Parks oder verschneite Wiesen aus. Das ist für die Gelenke und die Pfoten deines Hundes ein weitaus angenehmerer Untergrund!Solltest du bemerken, dass dein Hund plötzlich anfängt zu hinken oder eine Pfote anhebt, hat er sich wahrscheinlich einen scharfen Stein eingetreten oder das Salz brennt in einer Wunde. Wische die Pfote in diesem Fall sofort vorsichtig mit einem weichen Taschentuch ab. Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Kontrolliere die Pfoten deines Hundes während des Ausflugs regelmäßig. Wenn sich doch Eisklumpen gebildet haben, reise sie niemals mit Gewalt heraus! Das reißt schmerzhaft an den feinen Haaren. Taue die Klumpen lieber sanft mit der Wärme deiner bloßen Hände auf. Bello's Tipp: Nimm einen ganz normalen Küchen-Schneebesen (aus Metall) mit auf den Spaziergang! Streiche mit dem Schneebesen sanft, aber bestimmt an den Beinen und Pfoten deines Hundes von oben nach unten. Die dicken Schneekugeln fädeln sich durch die Drähte des Besens und fallen völlig schmerzfrei ab. Ein echter Lifehack! Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Wir alle lieben stundenlange, ausgedehnte Spaziergänge am Wochenende. Doch bei eisigen Minustemperaturen ist das für die Gesundheit und den Pfotenschutz beim Hund oft weniger geeignet. Durch die extreme Kälte besteht bei Hunden (besonders bei Rassen ohne Unterwolle) die Gefahr von Erfrierungen an den Pfotenrändern und Ohren sowie die generelle Gefahr einer Unterkühlung. Gehe lieber dreimal am Tag eine kürzere, knackige Runde von 30 Minuten, bei der der Hund in ständiger Bewegung bleibt. Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Das Wichtigste beim Pfotenschutz beim Hund ist die Nachsorge, sobald ihr wieder im warmen Zuhause seid! Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Sobald die Haustür ins Schloss fällt, geht es direkt ans Pfotenwaschen. Stelle eine flache Schale mit lauwarmem (niemals heißem!) Wasser bereit oder nutze die Dusche. Wasche die Pfoten deines Hundes gründlich ab, um sämtliche Reste von Streusalz, Sand und Splitt restlos aus den Zehenzwischenräumen zu spülen. Trockne die Pfoten danach extrem gründlich mit einem weichen Handtuch ab, da sich in feuchten Zehenzwischenräumen schnell juckende Hefepilze (Malassezien) bilden können. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen Nach dem Waschen und Trocknen ist intensive Pflege angesagt. Vaseline und Melkfett eignen sich zwar hervorragend vor dem Spaziergang als Schutzschild, ziehen aber nicht in die Haut ein. Nach dem Spaziergang braucht die rissige Hornhaut tiefenwirksame Feuchtigkeit.Nutze dafür reine, natürliche Öle und Fette, die auch beim Ablecken völlig unbedenklich sind. Hervorragend geeignet sind native Sheabutter, Bio-Kokosöl, Mandelöl oder hochwertiges Nachtkerzenöl. Massiere das Öl sanft in die Ballen ein – das entspannt deinen Hund zusätzlich! DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Du möchtest genau wissen, was an die Pfoten deines Lieblings kommt? Dann mach die Pfotenpflege doch einfach selbst! Ringelblumen (Calendula) wirken extrem entzündungshemmend und fördern die Wundheilung winziger Risse. Du brauchst für deinen Balsam: 100 g reines Olivenöl 100 g unraffinierte Sheabutter 100 g natürliches Bienenwachs (gibt die feste Konsistenz) 100 g hochwertiges Kokosfett Ein paar Tropfen Vitamin E (wirkt als natürliches Konservierungsmittel) 2 bis 3 Esslöffel getrocknete Ringelblumenblüten Ein sauberes Schraubglas oder einen Salbentiegel So einfach geht's: Hacke die Ringelblumen möglichst klein, damit sich die wertvollen, heilenden Inhaltsstoffe der Pflanze perfekt entfalten können. Erhitze das Olivenöl und das Kokosfett sehr sanft in einem Topf und füge die gehackten Ringelblumen hinzu. Halte das Öl-Gemisch für etwa 2 Stunden auf niedrigster Stufe warm und lasse die Blüten darin ziehen. Seihe die Blüten anschließend durch ein feines Küchensieb oder ein Baumwolltuch ab, sodass nur das reine Öl übrig bleibt. Verflüssige nun das Bienenwachs und die Sheabutter schonend in einem Wasserbad und rühre das Ringelblumen-Öl sowie die Vitamin E Tropfen langsam unter. Fülle die noch flüssige Mischung in dein Schraubglas, lass sie bei Zimmertemperatur aushärten – fertig ist dein 100 % natürlicher Pfotenschutz für Hunde! (Tipp: Statt Ringelblumen kannst du auch Kamille oder Lavendel verwenden). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Der Winter bringt einige Herausforderungen für unsere Hunde mit sich, doch mit der richtigen Routine wird die kalte Jahreszeit zu einem unbeschwerten Vergnügen. Ein guter Pfotenschutz beim Hund erfordert nicht viel Aufwand: Kürzere das Fell an den Pfoten, creme sie vor dem Rausgehen mit Fett ein, meide Streusalz und wasche die Pfoten nach dem Spaziergang gründlich ab. Wenn du deinen Hund nach einem aufregenden Winterspaziergang dann noch mit einer Extraportion Pflege und einem nahrhaften, warmen Essen verwöhnst, steht euren winterlichen Abenteuern im Schnee absolut nichts mehr im Wege! Anita Lorber
Bist du frustriert, weil dir nach jedem Spaziergang förmlich die Schulter schmerzt? Hast du das Gefühl, nicht du gehst mit deinem Hund spazieren, sondern dein Hund geht mit dir Gassi? Keine Sorge, du bist mit diesem Problem absolut nicht alleine! Das Thema Leinenführigkeit gehört zu den größten und häufigsten Herausforderungen im Hundealltag. Zunächst einmal das Wichtigste: Bleib ruhig! Dein Vierbeiner zieht nicht an der Leine, um dich bewusst zu ärgern oder dich zu tyrannisieren. Es gibt zahlreiche tiefgründige Ursachen für dieses anstrengende Verhalten – von schlichter Aufregung über natürlichen Entdeckerdrang bis hin zu unklaren Rollenverteilungen. In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Psyche deines Vierbeiners ein. Wir erklären dir, warum ein Hund an der Leine zieht und zeigen dir 7 hochwirksame, praxiserprobte Tipps, wie du diesen täglichen "Leinenkampf" beenden und endlich entspannte Spaziergänge genießen kannst. Inhaltsverzeichnis Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) 3. Positives Belohnungssystem einführen 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! 5. Auf die eigene Körperhaltung achten 6. Für ausreichende Auslastung sorgen 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Um ein Problem zu lösen, müssen wir es erst einmal verstehen. Für uns Menschen ist das Gehen an der Leine etwas völlig Alltägliches. Für einen Hund hingegen ist die Leine eine absolut unnatürliche Begrenzung seiner Freiheit. Hunde haben ein viel höheres Grundtempo als wir Menschen. Wenn sie ohne Leine laufen, traben sie selten stur geradeaus. Sie rennen vor, schnüffeln links, markieren rechts und erkunden die Welt. Wenn dein Hund an der Leine zieht, ist das oft schlichtweg eine Form der Kommunikation. Er teilt dir auf diese Weise seine dringendsten Bedürfnisse mit. Vielleicht hat er einen anderen Vierbeiner gesehen, den er stürmisch begrüßen möchte, oder er hat eine verlockende Fährte im Gras aufgenommen. Der Dialog mit deinem Hund geht weit über einfache Kommandos wie "Sitz" und "Platz" hinaus. Er beinhaltet das Verstehen seiner Körpersprache und den Blickkontakt. Indem du diese Signale aufmerksam wahrnimmst, vertiefst du die Bindung. Doch warum genau entsteht dieser ständige Zug auf dem Halsband? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training So banal es klingen mag: Unzureichendes Training ist die häufigste Ursache. Ein Welpe wird nicht mit dem Wissen geboren, wie man an lockerer Leine geht. Hunde lernen durch Erfolg. Wenn dein Hund merkt: "Aha, wenn ich mich voll ins Geschirr werfe, komme ich schneller zu dem spannenden Baum!", dann wird er dieses Verhalten immer wieder zeigen. Ohne regelmäßiges und absolut konsequentes Training empfindet der Hund das Ziehen und Keuchen an der Leine schlichtweg als den normalen Zustand. Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Leinenführigkeit im vertrauten Wohngebiet einigermaßen klappt, aber im Wald oder an neuen Orten völlig eskaliert. Neue Gerüche, Wildspuren, andere Tiere und spannende Umgebungen führen zu einem massiven Adrenalinschub. Diese übermäßige Aufregung entlädt sich in einem unkontrollierten Vorwärtsdrang. Dein Hund zieht an der Leine, weil er förmlich platzt vor Energie und Neugierde. Ein derart gestresster Hund neigt übrigens auch dazu, nach dem Spaziergang exzessiv viel Wasser zu trinken, da er stark hechelt. Ließ auch: Mein Hund trinkt viel - daran kann es liegen. Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Auch wenn das Konzept der "Dominanz" in der modernen Hundeerziehung oft differenzierter betrachtet wird, spielt die Rollenverteilung eine große Rolle. Ein Hund, der sich in der Verantwortung sieht, sein "Rudel" (also dich) zu führen und zu beschützen, neigt dazu, an vorderster Front laufen zu wollen. Er checkt die Lage ab. Oft äußert sich das durch starkes Ziehen. In der Natur folgen Hunde einem souveränen Führer. Wenn sie das Gefühl haben, dass du diese souveräne Rolle nicht ausfüllst (weil du z. B. unsicher bist), übernehmen sie den Job selbst. Häufig entspringt dieses Vorpreschen also tiefer Unsicherheit. Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht Das Training erfordert Zeit, aber es lohnt sich! Um das Ziehen an der Leine effektiv und dauerhaft zu minimieren, solltest du folgende Maßnahmen und Trainingstechniken in deinen Alltag integrieren: 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) Investiere in ein gut sitzendes, bequemes Y-Brustgeschirr. Wenn dein Hund an der Leine zieht und dabei ein Halsband trägt, drückt dieses extrem stark auf den empfindlichen Kehlkopf, die Luftröhre und die Schilddrüse. Das führt zu Röcheln, Husten und im schlimmsten Fall zu chronischen gesundheitlichen Schäden. Ein Geschirr verteilt den Druck optimal auf den Brustkorb. Erst wenn die Leinenführigkeit perfekt sitzt, sollte auf ein Halsband gewechselt werden. 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg! Hunde tun das, was sich lohnt. Wenn Ziehen bedeutet, dass man vorwärts kommt, wird gezogen. Die goldene Regel lautet ab sofort: Eine straffe Leine bedeutet Stillstand. Sobald sich die Leine spannt, bleibst du stehen wie ein angewurzelter Baum. Erst wenn der Hund den Druck herausnimmt (z. B. indem er einen Schritt zurückgeht oder sich zu dir umdreht und die Leine durchhängt), geht es sofort weiter. Das erfordert am Anfang enorme Geduld, aber dein Hund wird schnell begreifen: Nur an lockerer Leine komme ich an mein Ziel. 3. Positives Belohnungssystem einführen Arbeite niemals mit Strafen, Leinenrucken oder Schmerzen! Führe stattdessen ein starkes Belohnungssystem ein. Nutze kleine, weiche Leckerlis (oder die reguläre Tagesration unseres Frischfutters), um deinen Hund genau in dem Moment zu belohnen, in dem er auf Kniehöhe brav neben dir läuft. So lernt er, dass die Position direkt neben dir nicht nur bequem, sondern auch super lecker ist. Bello's Tipp: Volle Konzentration dank gesundem Bauch! Ein Hund mit Bauchschmerzen oder Unwohlsein lässt sich draußen extrem schwer trainieren. Unterstütze die Verdauung deines Lieblings mit unserem frisch gekochtem Futter oder den HelloBello Magen-Darm-Drops. So ist dein Hund fit, aufnahmebereit und konzentriert beim Training! 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! Viele Hunde blenden ihren Besitzer beim Spaziergang völlig aus. Ändere das, indem du unberechenbar wirst! Wenn dein Hund an der Leine zieht, wechsle kommentarlos und abrupt die Richtung (z. B. um 180 Grad). Dein Hund muss nun aufpassen, wohin du gehst, um nicht ständig hinterherlaufen zu müssen. So verlagerst du seinen Fokus von der Umgebung zurück auf dich. Du bist derjenige, der den Weg und das Tempo bestimmt. 5. Auf die eigene Körperhaltung achten Beobachte dich selbst beim Spaziergang. Oft lehnen wir uns unterbewusst schon nach hinten und spannen unsere Arme an, noch bevor der Hund überhaupt zieht. Stehe aufrecht, atme tief in den Bauch und halte den Leinenarm locker am Körper. Deine innere Anspannung überträgt sich über die Leine wie durch eine Telefonleitung direkt auf deinen Hund. Bleibst du entspannt, entspannt sich oft auch das Tier. 6. Für ausreichende Auslastung sorgen Ein Hund voller überschüssiger Energie wird sich beim besten Willen nicht auf das Leinentraining konzentrieren können. Besonders bei Wohnungshunden oder sehr aktiven Rassen ist es wichtig, sie vor dem eigentlichen Konzentrationstraining geistig und körperlich leicht auszulasten. Lass ihn auf einer gesicherten Wiese erst einmal flitzen oder mache ein paar kleine Nasenspiele (z. B. Leckerlis im Gras suchen), bevor das strikte Training an der kurzen Leine beginnt. 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Training braucht Zeit. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und eine perfekte Leinenführigkeit entsteht nicht in einer Woche. Sei nachsichtig mit deinem Hund und mit dir selbst. Mache die Trainingseinheiten lieber kurz (10 bis 15 Minuten) und intensiv, als den Hund eine ganze Stunde lang zu frustrieren. Positive Veränderungen brauchen Zeit, also bleibe geduldig dran und feiere auch kleine Fortschritte! Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Ein entspannter Spaziergang und ein glücklicher Hund schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Erziehung deines Vierbeiners bewusst für konsequentes, liebevolles Training entscheidest und aufhörst, am anderen Ende der Leine gegenzuziehen, verwandelst du eure täglichen Gassirunden in echte Qualitätszeit – ganz ohne Stress und Schulterschmerzen. Versuche, deinen Hund besser zu verstehen. Oft ist es pure Neugierde und keine böse Absicht, die ihn nach vorne treibt. Informiere dich, probiere unsere Tipps wie die Richtungswechsel aus und vor allem: Bleib immer fair und ruhig. Mit der richtigen Ausrüstung, ein paar schmackhaften Belohnungen und etwas Ausdauer werdet ihr bald zu einem perfekten, eingespielten Team! Anita Lorber
Ein schönes Zuhause lebt nicht nur von gemütlichen Möbeln, sondern vor allem von Pflanzen! Sie verbessern das Raumklima, bringen Farbe in den Alltag und verwandeln unsere vier Wände in eine echte grüne Oase. Doch wenn man sein Leben mit einem Vierbeiner teilt, wird der Kauf von neuen Pflanzen schnell zur echten Herausforderung. Unsere Hunde sind von Natur aus wahnsinnig neugierig. In ihrem Entdeckungsdrang knabbern sie gerne mal an herabhängenden Blättern, buddeln mit Begeisterung in der feuchten Blumenerde oder trinken heimlich das abgestandene Wasser aus den Pflanzenuntersetzern. Doch hier ist absolute Vorsicht geboten! Was für uns eine harmlose Dekoration ist, kann für den Hund im schlimmsten Fall eine lebensbedrohliche Vergiftung bedeuten. In diesem umfangreichen Blogbeitrag stellen wir dir die besten Zimmerpflanzen für Hunde vor, die dein Zuhause beleben und gleichzeitig für 100 % Sicherheit sorgen. Außerdem klären wir auf, welche beliebten Pflanzen absolute No-Gos sind und was du im Ernstfall tun musst. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Warum ist die Auswahl der richtigen Zimmerpflanzen so wichtig? Hunde erkunden ihre Umwelt in erster Linie mit der Nase und dem Maul. Gerade Welpen oder junge Hunde, die sich noch in der oralen Phase befinden, kauen oft aus purer Neugierde oder Langeweile auf allem herum, was ihnen vor die Schnauze kommt. Aber auch erwachsene Hunde knabbern instinktiv an Grünzeug – oft auch dann, wenn sie leichte Bauchschmerzen haben und eigentlich nach beruhigendem Gras suchen. Das Problem: Viele der beliebtesten Zimmerpflanzen in unseren Wohnzimmern stammen aus den Tropen und bilden starke Toxine (Gifte), um sich in der Natur vor Fressfeinden zu schützen. Ein kleiner Bissen von der falschen Pflanze kann schwere Organschäden oder gefährliche Magen-Darm-Probleme beim Hund auslösen. Die Sicherheit der Botanik in deinen eigenen vier Wänden sollte daher ein zentrales Thema bei der Einrichtung sein. Lass uns direkt mit den guten Nachrichten starten: Es gibt wunderschöne, hundesichere Alternativen! Unsere Favoriten: 4 absolut sichere Zimmerpflanzen für Hunde Du möchtest deinen "Urban Jungle" ausbauen, ohne ständig in Sorge um deinen besten Freund zu sein? Dann sind diese vier unbedenklichen und gleichzeitig sehr dekorativen hundesicheren Zimmerpflanzen genau die richtige Wahl für dich. 1. Grünlilie (Chlorophytum comosum) Die Grünlilie, mit ihren markanten, grün-weiß gestreiften Blättern, gehört zu den absoluten Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Der große Vorteil: Sie ist extrem robust, verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne und ist für unsere Vierbeiner vollkommen ungiftig.Selbst wenn dein Hund ein paar der grasartigen Blätter abknabbert, droht keine Gefahr. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Die Grünlilie ist dafür bekannt, die Luft extrem effizient von Schadstoffen zu filtern und trägt somit aktiv dazu bei, das Raumklima für dich und deinen Hund zu verbessern. 2. Geldbaum (Crassula ovata) Der Geldbaum, oft auch Pfennigbaum genannt, ist eine wunderschöne, sukkulente und pflegeleichte Pflanze. Seine dicken, fleischigen und münzförmigen Blätter verleihen deinem Raum eine besondere Note. Mit einer Höhe von 50 bis 100 cm bringt er ein echtes Stück Natur in dein Zuhause und lässt sich sogar wie ein kleiner Bonsai ziehen.Stelle ihn am besten in der Nähe eines hellen, sonnigen Fensters auf und sorge für eine ausgewogene Bewässerung. Wichtig: Vermeide unbedingt Staunässe! Hunde interessieren sich nämlich gelegentlich für das muffig riechende Überschusswasser im Untersetzer, welches Bakterien enthalten kann. Ein gepflegter Geldbaum bereichert deine Einrichtung und gilt bei uns als sichere Wahl für den Hund. 3. Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) Der Bogenhanf ist momentan eine der absoluten Trendpflanzen und eine hervorragende Zimmerpflanze für Hunde. Er ist nahezu unverwüstlich, extrem pflegeleicht, braucht nur sehr mäßig Wasser und wächst elegant in die Höhe. Mit seinen festen, graugrünen Blättern, die mit auffälligen gelben Streifen und Flecken verziert sind, verleiht er jedem Raum eine moderne, architektonische Note.Ein großer Vorteil für Hundehalter: Die dicken, schwertartigen Blätter sind für Hunde extrem zäh und daher ohnehin wenig einladend zum Kauen. Er eignet sich hervorragend, um das Schlaf- oder Wohnzimmer zu verschönern und dabei auf Nummer sicher zu gehen. 4. Bergpalme (Chamaedorea elegans) Die Bergpalme sorgt im Handumdrehen für ein herrliches, tropisches Flair in der Wohnung und erweist sich nicht nur als sehr robust, sondern ist auch für Hundebesitzer bestens geeignet. Die Pflege ist denkbar einfach: Die hundefreundliche Pflanze gedeiht am besten an einem hellen Standort, jedoch ohne pralle, direkte Sonneneinstrahlung.Ihre weichen, gefiederten Wedel wecken bei manchen Hunden den Spieltrieb. Doch selbst wenn ein Wedel im Eifer des Gefechts mal zerkaut wird, musst du dir keine Sorgen machen – die Pflanze ist ungiftig. Finger weg: 4 hochgiftige Zimmerpflanzen für Hunde Leider sind sehr viele der klassischen und beliebten Zimmerpflanzen für Hunde extrem giftig. Solltest du folgende Gewächse in deiner Wohnung haben, musst du sie sofort so platzieren, dass dein Hund sie niemals erreichen kann (z. B. auf sehr hohen Regalen, Hängesideboards oder sicher hängenden Makramee-Ampeln). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 1. Aloe Vera (Aloe vera) Aloe Vera ist als geniales Hautpflegemittel bei uns Menschen extrem beliebt und hat sich einen festen Platz in unseren Küchen und Badezimmern erobert. Bei unseren vierbeinigen Freunden ist jedoch höchste Vorsicht geboten! Der Verzehr der Pflanze (besonders der äußeren Blattschichten) führt bei Hunden zu schweren Magen-Darm-Problemen, heftigem Erbrechen und blutigem Durchfall, was das Tier stark schwächt. 2. Einblatt (Spathiphyllum) Das Einblatt ist eine äußerst attraktive, schattenliebende Pflanze mit großen, eleganten weißen Blüten. Für Haushalte mit Tieren ist sie jedoch ein absolutes No-Go. Die in der Pflanze stark konzentrierte Oxalsäure kann bei Hunden zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Dieser Giftstoff schädigt den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und andere Organe massiv. Bei Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten im Maul löst sie sofort extreme Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen aus. 3. Efeu (Hedera helix) Efeu ist eine weit verbreitete, schnell wachsende Kletterpflanze, die oft dekorativ von Regalen rankt. Für Hunde ist es wichtig zu wissen, dass Efeu stark giftige Inhaltsstoffe (Saponine) enthält, die eine immense Gefahr darstellen. Die Blätter, aber besonders auch die Beeren, lösen starken Speichelfluss, starkes Erbrechen und Durchfall aus. In schweren Fällen führt eine Efeu-Vergiftung zu lebensgefährlichen Krämpfen. 4. Fensterblatt (Monstera deliciosa) Die Monstera ist wegen ihres einzigartigen Aussehens und der riesigen Blätter der unangefochtene Star auf Instagram und in modernen Wohnungen. Trotz ihrer Beliebtheit ist es überlebenswichtig zu wissen: Diese Pflanze ist hochgiftig! Nicht nur die faszinierenden Blätter, sondern auch die Wurzeln, Triebe und dicken Luftwurzeln der Monstera enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle. Diese Kristalle bohren sich wie winzige Nadeln in die Schleimhäute des Hundes und lösen qualvolle Schwellungen, Atemnot und starke Vergiftungen aus. Erste Hilfe: Symptome einer Vergiftung beim Hund Egal wie gut man aufpasst, Unfälle können passieren. Wenn ein Blatt auf den Boden fällt und der Hund schneller ist, zählt jede Minute. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund an einer giftigen Zimmerpflanze geknabbert oder sie gefressen hat, solltest du auf folgende Symptome achten: Erhöhter Speichelfluss: Der Hund sabbert extrem stark, oft schaumig, was auf eine Verätzung der Schleimhäute im Maul hindeutet. Erbrechen und Durchfall: Der Körper versucht, das Gift verzweifelt wieder loszuwerden. Lethargie & Appetitlosigkeit: Dein Hund verliert plötzlich jegliche Energie, zieht sich zurück und verweigert selbst sein Lieblingsleckerli. Zittern und Krämpfe: Muskelzuckungen weisen auf neurologische Probleme durch aufgenommene Neurotoxine hin. Atemnot: Wenn der Rachen anschwillt (wie z. B. bei der Monstera), kommt es zu akuter Atemnot! Verwirrung oder Aggressivität: Plötzliche, unerklärliche Verhaltensänderungen. Was tun im Notfall? Bewahre Ruhe, nimm dem Hund sofort eventuelle Pflanzenreste aus dem Maul und fahre umgehend in die nächste Tierklinik! Versuche niemals, deinen Hund selbst zum Erbrechen zu bringen. Nimm, wenn möglich, ein Blatt der abgefressenen Pflanze mit in die Klinik, damit der Tierarzt das Gegengift exakt bestimmen kann. Fazit: Entspannt durch den Hunde-Alltag Ein Leben mit Hund und eine wunderschöne grüne Wohnung schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Gestaltung deines Zuhauses bewusst für hundesichere Zimmerpflanzen wie die Bergpalme oder die robuste Grünlilie entscheidest, verwandelst du deine vier Wände in eine echte Oase der Entspannung – ganz ohne ständige Sorgen. Informiere dich vor jedem neuen Pflanzenkauf genau und platziere potenziell bedenkliche Pflanzen immer so, dass dein Hund sie selbst mit dem kreativsten Sprung nicht erreichen kann. Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? 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Der Jahreswechsel naht mit großen Schritten. Während sich viele Menschen auf Partys, bunte Raketen und das laute Feuerwerk am Himmel freuen, wissen wir Hundemenschen nur zu gut: Ein Silvester mit Hund bedeutet oft puren Stress, schlaflose Nächte und absolute Verzweiflung. Für unsere Vierbeiner ist der 31. Dezember selten ein Grund zum Feiern. Laute, völlig unberechenbare Donnergeräusche, grelle Blitze, die das Wohnzimmer erhellen, und der beißende Geruch von Schwefel in der Luft können für Hunde extrem beängstigend sein. Oft eskaliert die Situation so sehr, dass der Hund zitternd in der Ecke sitzt und völlig unansprechbar wird. Am besten ist es natürlich, schon Monate vorher mit einem gezielten Geräusch-Training zu beginnen. Aber was soll man tun, wenn das Jahr plötzlich wieder um ist und der Hund jetzt sofort Hilfe braucht? In diesem ausführlichen Ratgeber zeigen wir dir die effektivsten Last-Minute Tipps, wie du deinem Liebling durch die unheimlichste Nacht des Jahres hilfst. Inhaltsverzeichnis Warum haben Hunde eigentlich so große Angst vor Silvester? Angstsymptome richtig erkennen Die perfekte Vorbereitung für die Tage vor dem Jahreswechsel 1. Sicherheit geht vor: Die doppelte Sicherung 2. Für sehr hohe Auslastung sorgen 3. Entspannung durch Kauen und Schlecken Der Silvesterabend: So meistert ihr die kritischen Stunden 4. Den perfekten Rückzugsort bauen 5. Hintergrundgeräusche nutzen (White Noise) 6. Nähe zulassen: Trösten ist nicht verboten! 7. Hilfsmittel: Das Thundershirt Die absoluten No-Gos an Silvester! Silvester mit Hund ist überstanden – Was kommt danach? Warum haben Hunde eigentlich so große Angst vor Silvester? Um deinem Hund richtig helfen zu können, musst du verstehen, was in seinem Kopf vorgeht. Wenn wir einen Böller krachen hören, wissen wir genau, woher das Geräusch kommt und dass es ungefährlich ist. Ein Hund weiß das nicht. Hunde haben ein um ein Vielfaches feineres Gehör als wir Menschen. Sie nehmen Frequenzen wahr, die uns verborgen bleiben. Ein lauter Böllerschlag in der Nachbarschaft gleicht für das empfindliche Hundeohr einer ohrenbetäubenden Explosion. Hinzu kommt der plötzliche Lichtblitz, der den Fluchtinstinkt auslöst. Da der Hund die Herkunft und den Grund für diesen Lärm nicht einordnen kann, reagiert er instinktiv mit Panik. Dieser Überlebensinstinkt ist tief in seiner DNA verwurzelt. Ähnlich verhält es sich oft auch bei Sommergewittern. Lies hierzu auch unseren Ratgeber: Hund hat Angst vor Gewitter. Angstsymptome richtig erkennen Angstsymptome bei Hunden sind extrem vielfältig. Oft beginnt die Unruhe nicht erst um Mitternacht, sondern schon nachmittags, wenn die ersten Raketen getestet werden. Du erkennst Angst, akuten Stress und Nervosität an folgender Körpersprache und Verhalten: Körperliche Anzeichen: Eine stark gesenkte oder eingeklemmte Rute, geduckte Körperhaltung, flach angelegte Ohren, weit aufgerissene Augen (geweitete Pupillen) und eine extrem langgezogene Maulspalte ("Stressgesicht"). Verhalten: Starkes Zittern am ganzen Körper, hektisches Hecheln (ohne Hitze), andauerndes Gähnen, lautes Jaulen oder unkontrolliertes Bellen, hektisches Auf- und Ablaufen (Pacing) oder das panische Verstecken unter Möbeln. Körperreaktionen: Häufig kommt es durch den extremen Adrenalinschub zu vermehrtem Speichelfluss, plötzlicher Appetitlosigkeit und akutem Stress-Durchfall. Erfahre hier mehr über Magen-Darm-Probleme beim Hund. Die perfekte Vorbereitung für die Tage vor dem Jahreswechsel Ein entspanntes Silvester mit Hund beginnt nicht erst am 31. Dezember um 23:55 Uhr! Oftmals werden nämlich schon in den Tagen vor und nach dem eigentlichen Jahreswechsel vereinzelt Feuerwerkskörper und laute Böller gezündet. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 1. Sicherheit geht vor: Die doppelte Sicherung Die Tage rund um Silvester sind die Zeit, in der die meisten Hunde weglaufen! Ein unerwarteter Knall beim Spaziergang reicht aus, und der Hund reißt sich in absoluter Panik los. Gehe mit deinem Hund ab dem 28. Dezember nur noch an sehr ruhigen Orten spazieren und lasse ihn niemals (!) von der Leine.Hast du einen besonders ängstlichen Hund, ist es zwingend sinnvoll, ein ausbruchsicheres Sicherheitsgeschirr (Panikgeschirr) zu verwenden. Dieses hat einen zusätzlichen, zweiten Bauchriemen, damit sich der Vierbeiner bei einem Ruck nicht rückwärts aus dem Geschirr winden kann. Sichert die Leine zusätzlich an einem Bauchgurt oder an einem GPS-Tracker am Halsband. 2. Für sehr hohe Auslastung sorgen Ein müder Hund ist ein entspannterer Hund. Für ein ruhiges Silvester mit Hund solltest du am Morgen und frühen Nachmittag des Silvestertages dafür sorgen, dass dein Hund geistig und vor allem körperlich stark ausgelastet wird.Fahrt mit dem Auto weit raus aufs Land oder in den Wald, wo noch nicht geknallt wird. Baue intensive Apportierübungen, langes Laufen oder anstrengende Futtersuchspiele im Laub ein. Wenn sich dein Hund am Tag richtig auspowert, ist er am Abend körperlich müde und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er besser zur Ruhe kommt. 3. Entspannung durch Kauen und Schlecken Schlecken und intensives Kauen entspannt Hunde ungemein! Der biochemische Grund dafür ist faszinierend: Beim ausdauernden Kauen und Schlecken werden im Gehirn des Hundes Endorphine (Glücks- und Beruhigungshormone) freigesetzt, die den akuten Stress aktiv abbauen. Übe also schon Tage vorher mit deinem Liebling, sich mit verschiedenen Schleckmatten, befüllbaren Leckerli-Bällen (wie einem Kong) oder dichten Schnüffelteppichen zu beschäftigen.Achtung: Kennt dein Hund diese Spiele noch nicht, solltest du das unbedingt in ruhigen Momenten trainieren. Gibst du ihm den Kong erst, wenn es draußen knallt, ist er vielleicht überfordert und frustriert, weil er nicht schnell genug an das Futter herankommt. Bello's Tipp: Ein gefüllter und leicht eingefrorener Kong ist die perfekte Beschäftigung für den Silvesterabend! Fülle ihn einfach mit unserem extrem schmackhaften und hochverdaulichen HelloBello Frischfutter. Dein Hund wird die Knallerei über sein leckeres Festmahl glatt vergessen! Der Silvesterabend: So meistert ihr die kritischen Stunden Wenn es draußen dunkel wird und die Knallerei allmählich ihren Höhepunkt erreicht, ist dein aktives Management im Haus gefragt. 4. Den perfekten Rückzugsort bauen Richte deinem Hund einen absolut sicheren Zufluchtsort ein, den er selbstständig aufsuchen kann. Gewöhne ihn im besten Fall schon Wochen vorher daran, in einer kuscheligen Höhle oder einer (offenen!) Hundebox zur Ruhe zu kommen. Am besten wählst du dafür einen Raum, der möglichst in der Mitte des Hauses liegt oder ein fensterloses Badezimmer. So stellst du sicher, dass dein Hund zum massiven akustischen Reiz nicht auch noch zusätzlich den visuellen Reiz (die grellen Blitze der Raketen) mitbekommt. Mache in allen anderen Räumen sofort die Jalousien, Rollläden oder dicken Vorhänge zu. 5. Hintergrundgeräusche nutzen (White Noise) Wir wollen den Lärm von draußen so gut es geht überdecken. Um eine beruhigende Atmosphäre für deinen Hund zu schaffen, lass im Haus entspannte Musik laufen, schalte den Fernseher ein oder nutze das Surren von Haushaltsgeräten (Waschmaschine). Auch sogenannte "White Noise" (weißes Rauschen) Playlists auf Spotify wirken sehr monoton und dämpfen die scharfen Spitzen der Böllergeräusche hervorragend ab. Drehe die Lautstärke ruhig etwas lauter, als du es normal tun würdest. 6. Nähe zulassen: Trösten ist nicht verboten! Einer der hartnäckigsten und schädlichsten Mythen in der Hundeerziehung lautet: "Wenn du deinen ängstlichen Hund tröstest, bestätigst du ihn in seiner Angst." Das ist falsch! Angst ist eine Emotion, kein erlerntes Verhalten. Man kann Emotionen nicht durch Zuneigung verstärken. Wenn dein Hund in der Silvesternacht deine Nähe sucht, zitternd zu dir auf die Couch kriecht oder sich eng an deine Beine drückt, dann lasse das unbedingt zu! Streichle ihn ruhig und mit langsamen Bewegungen. Durch diesen vertrauten Körperkontakt wird bei ihm und bei dir das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet – und das ist der direkte, biologische Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Du bist sein sicherer Hafen! 7. Hilfsmittel: Das Thundershirt Eine weitere medikamentenfreie Möglichkeit ist ein sogenanntes Thundershirt (Anti-Angst-Shirt). Dieses spezielle, eng anliegende Shirt wird dem Hund angezogen und übt einen sanften, aber konstanten Druck auf den Brustkorb und das Nervensystem aus. Ähnlich wie beim "Pucken" von Säuglingen wirkt dieser Druck auf viele Hunde enorm erdend und beruhigend. Auch hier gilt: Gewöhne deinen Vierbeiner schon Tage vorher in entspannten Situationen an das Tragen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Die absoluten No-Gos an Silvester! Es gibt zwei Dinge, die du bei einem Silvester mit Hund unter gar keinen Umständen tun darfst: Lasse deinen Vierbeiner auf keinen Fall alleine! Ein Rudeltier in Todesangst allein zu Hause einzusperren, grenzt an Tierquälerei und kann zu schweren Traumata führen. Niemals um Mitternacht nach draußen! Auch wenn dein Hund scheinbar cool ist und keine offensichtlichen Angstsymptome zeigt: Nimm ihn niemals um 00:00 Uhr mit vor die Tür, um Raketen zu schauen. Ein Querschläger, der direkt neben ihm explodiert, reicht aus, um ihn für den Rest seines Lebens in einen panischen Angsthund zu verwandeln. Bleibt gemeinsam im sicheren Haus! Silvester mit Hund ist überstanden – Was kommt danach? Seid ihr dieses Jahr gut durch die Nacht gekommen? Dann gratuliere, jetzt habt ihr im besten Fall wieder ein ganzes Jahr lang Ruhe vor Böllern, Raketen und Co. Sollte es jedoch absolut nicht so funktioniert haben, wie du es dir für deinen Vierbeiner gewünscht hast, und der Hund stundenlang gelitten hat, dann schiebe das Problem nicht weg. Beginne für das nächste Jahr frühzeitig (am besten schon im Spätsommer) mit einem systematischen Geräusch-Desensibilisierungs-Training bei einem professionellen Hundetrainer. Auch eine tierärztliche Beratung bezüglich angstlösender Medikamente kann für extrem panische Hunde ein Segen sein. Wir vom HelloBello-Team wünschen euch und euren Fellnasen einen möglichst ruhigen, stressfreien und sicheren Rutsch in ein tierisch gutes, neues Jahr! Anita Lorber Neues Jahr, neues Glück & gesunde Vorsätze! starte jetzt mit einer artgerechten Ernährung und sorge für ein langes, vitales Hundeleben. 🧡 Jetzt bestellen
Bist du frustriert, weil dir nach jedem Spaziergang förmlich die Schulter schmerzt? Hast du das Gefühl, nicht du gehst mit deinem Hund spazieren, sondern dein Hund geht mit dir Gassi? Keine Sorge, du bist mit diesem Problem absolut nicht alleine! Das Thema Leinenführigkeit gehört zu den größten und häufigsten Herausforderungen im Hundealltag. Zunächst einmal das Wichtigste: Bleib ruhig! Dein Vierbeiner zieht nicht an der Leine, um dich bewusst zu ärgern oder dich zu tyrannisieren. Es gibt zahlreiche tiefgründige Ursachen für dieses anstrengende Verhalten – von schlichter Aufregung über natürlichen Entdeckerdrang bis hin zu unklaren Rollenverteilungen. In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Psyche deines Vierbeiners ein. Wir erklären dir, warum ein Hund an der Leine zieht und zeigen dir 7 hochwirksame, praxiserprobte Tipps, wie du diesen täglichen "Leinenkampf" beenden und endlich entspannte Spaziergänge genießen kannst. Inhaltsverzeichnis Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) 3. Positives Belohnungssystem einführen 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! 5. Auf die eigene Körperhaltung achten 6. Für ausreichende Auslastung sorgen 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Das Verhalten verstehen: Warum zieht mein Hund an der Leine? Um ein Problem zu lösen, müssen wir es erst einmal verstehen. Für uns Menschen ist das Gehen an der Leine etwas völlig Alltägliches. Für einen Hund hingegen ist die Leine eine absolut unnatürliche Begrenzung seiner Freiheit. Hunde haben ein viel höheres Grundtempo als wir Menschen. Wenn sie ohne Leine laufen, traben sie selten stur geradeaus. Sie rennen vor, schnüffeln links, markieren rechts und erkunden die Welt. Wenn dein Hund an der Leine zieht, ist das oft schlichtweg eine Form der Kommunikation. Er teilt dir auf diese Weise seine dringendsten Bedürfnisse mit. Vielleicht hat er einen anderen Vierbeiner gesehen, den er stürmisch begrüßen möchte, oder er hat eine verlockende Fährte im Gras aufgenommen. Der Dialog mit deinem Hund geht weit über einfache Kommandos wie "Sitz" und "Platz" hinaus. Er beinhaltet das Verstehen seiner Körpersprache und den Blickkontakt. Indem du diese Signale aufmerksam wahrnimmst, vertiefst du die Bindung. Doch warum genau entsteht dieser ständige Zug auf dem Halsband? Ursache 1: Mangelndes Leinenführigkeits-Training So banal es klingen mag: Unzureichendes Training ist die häufigste Ursache. Ein Welpe wird nicht mit dem Wissen geboren, wie man an lockerer Leine geht. Hunde lernen durch Erfolg. Wenn dein Hund merkt: "Aha, wenn ich mich voll ins Geschirr werfe, komme ich schneller zu dem spannenden Baum!", dann wird er dieses Verhalten immer wieder zeigen. Ohne regelmäßiges und absolut konsequentes Training empfindet der Hund das Ziehen und Keuchen an der Leine schlichtweg als den normalen Zustand. Ursache 2: Übermäßige Aufregung und Energie Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Leinenführigkeit im vertrauten Wohngebiet einigermaßen klappt, aber im Wald oder an neuen Orten völlig eskaliert. Neue Gerüche, Wildspuren, andere Tiere und spannende Umgebungen führen zu einem massiven Adrenalinschub. Diese übermäßige Aufregung entlädt sich in einem unkontrollierten Vorwärtsdrang. Dein Hund zieht an der Leine, weil er förmlich platzt vor Energie und Neugierde. Ein derart gestresster Hund neigt übrigens auch dazu, nach dem Spaziergang exzessiv viel Wasser zu trinken, da er stark hechelt. Ließ auch: Mein Hund trinkt viel - daran kann es liegen. Ursache 3: Dominanzverhalten und Unsicherheit Auch wenn das Konzept der "Dominanz" in der modernen Hundeerziehung oft differenzierter betrachtet wird, spielt die Rollenverteilung eine große Rolle. Ein Hund, der sich in der Verantwortung sieht, sein "Rudel" (also dich) zu führen und zu beschützen, neigt dazu, an vorderster Front laufen zu wollen. Er checkt die Lage ab. Oft äußert sich das durch starkes Ziehen. In der Natur folgen Hunde einem souveränen Führer. Wenn sie das Gefühl haben, dass du diese souveräne Rolle nicht ausfüllst (weil du z. B. unsicher bist), übernehmen sie den Job selbst. Häufig entspringt dieses Vorpreschen also tiefer Unsicherheit. Was tun? 7 Tipps, damit dein Hund nicht mehr an der Leine zieht Das Training erfordert Zeit, aber es lohnt sich! Um das Ziehen an der Leine effektiv und dauerhaft zu minimieren, solltest du folgende Maßnahmen und Trainingstechniken in deinen Alltag integrieren: 1. Die richtige Ausrüstung wählen (Geschirr vs. Halsband) Investiere in ein gut sitzendes, bequemes Y-Brustgeschirr. Wenn dein Hund an der Leine zieht und dabei ein Halsband trägt, drückt dieses extrem stark auf den empfindlichen Kehlkopf, die Luftröhre und die Schilddrüse. Das führt zu Röcheln, Husten und im schlimmsten Fall zu chronischen gesundheitlichen Schäden. Ein Geschirr verteilt den Druck optimal auf den Brustkorb. Erst wenn die Leinenführigkeit perfekt sitzt, sollte auf ein Halsband gewechselt werden. 2. Die "Be a Tree"-Methode (Sei ein Baum) Konsequenz ist der Schlüssel zum Erfolg! Hunde tun das, was sich lohnt. Wenn Ziehen bedeutet, dass man vorwärts kommt, wird gezogen. Die goldene Regel lautet ab sofort: Eine straffe Leine bedeutet Stillstand. Sobald sich die Leine spannt, bleibst du stehen wie ein angewurzelter Baum. Erst wenn der Hund den Druck herausnimmt (z. B. indem er einen Schritt zurückgeht oder sich zu dir umdreht und die Leine durchhängt), geht es sofort weiter. Das erfordert am Anfang enorme Geduld, aber dein Hund wird schnell begreifen: Nur an lockerer Leine komme ich an mein Ziel. 3. Positives Belohnungssystem einführen Arbeite niemals mit Strafen, Leinenrucken oder Schmerzen! Führe stattdessen ein starkes Belohnungssystem ein. Nutze kleine, weiche Leckerlis (oder die reguläre Tagesration unseres Frischfutters), um deinen Hund genau in dem Moment zu belohnen, in dem er auf Kniehöhe brav neben dir läuft. So lernt er, dass die Position direkt neben dir nicht nur bequem, sondern auch super lecker ist. Bello's Tipp: Volle Konzentration dank gesundem Bauch! Ein Hund mit Bauchschmerzen oder Unwohlsein lässt sich draußen extrem schwer trainieren. Unterstütze die Verdauung deines Lieblings mit unserem frisch gekochtem Futter oder den HelloBello Magen-Darm-Drops. So ist dein Hund fit, aufnahmebereit und konzentriert beim Training! 4. Richtungswechsel: Mach dich spannend! Viele Hunde blenden ihren Besitzer beim Spaziergang völlig aus. Ändere das, indem du unberechenbar wirst! Wenn dein Hund an der Leine zieht, wechsle kommentarlos und abrupt die Richtung (z. B. um 180 Grad). Dein Hund muss nun aufpassen, wohin du gehst, um nicht ständig hinterherlaufen zu müssen. So verlagerst du seinen Fokus von der Umgebung zurück auf dich. Du bist derjenige, der den Weg und das Tempo bestimmt. 5. Auf die eigene Körperhaltung achten Beobachte dich selbst beim Spaziergang. Oft lehnen wir uns unterbewusst schon nach hinten und spannen unsere Arme an, noch bevor der Hund überhaupt zieht. Stehe aufrecht, atme tief in den Bauch und halte den Leinenarm locker am Körper. Deine innere Anspannung überträgt sich über die Leine wie durch eine Telefonleitung direkt auf deinen Hund. Bleibst du entspannt, entspannt sich oft auch das Tier. 6. Für ausreichende Auslastung sorgen Ein Hund voller überschüssiger Energie wird sich beim besten Willen nicht auf das Leinentraining konzentrieren können. Besonders bei Wohnungshunden oder sehr aktiven Rassen ist es wichtig, sie vor dem eigentlichen Konzentrationstraining geistig und körperlich leicht auszulasten. Lass ihn auf einer gesicherten Wiese erst einmal flitzen oder mache ein paar kleine Nasenspiele (z. B. Leckerlis im Gras suchen), bevor das strikte Training an der kurzen Leine beginnt. 7. Geduld, Ausdauer und klare Signale Training braucht Zeit. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und eine perfekte Leinenführigkeit entsteht nicht in einer Woche. Sei nachsichtig mit deinem Hund und mit dir selbst. Mache die Trainingseinheiten lieber kurz (10 bis 15 Minuten) und intensiv, als den Hund eine ganze Stunde lang zu frustrieren. Positive Veränderungen brauchen Zeit, also bleibe geduldig dran und feiere auch kleine Fortschritte! Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser HelloBello Fazit: Entspannte Spaziergänge sind kein Hexenwerk Ein entspannter Spaziergang und ein glücklicher Hund schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Erziehung deines Vierbeiners bewusst für konsequentes, liebevolles Training entscheidest und aufhörst, am anderen Ende der Leine gegenzuziehen, verwandelst du eure täglichen Gassirunden in echte Qualitätszeit – ganz ohne Stress und Schulterschmerzen. Versuche, deinen Hund besser zu verstehen. Oft ist es pure Neugierde und keine böse Absicht, die ihn nach vorne treibt. Informiere dich, probiere unsere Tipps wie die Richtungswechsel aus und vor allem: Bleib immer fair und ruhig. Mit der richtigen Ausrüstung, ein paar schmackhaften Belohnungen und etwas Ausdauer werdet ihr bald zu einem perfekten, eingespielten Team! Anita Lorber
Ein schönes Zuhause lebt nicht nur von gemütlichen Möbeln, sondern vor allem von Pflanzen! Sie verbessern das Raumklima, bringen Farbe in den Alltag und verwandeln unsere vier Wände in eine echte grüne Oase. Doch wenn man sein Leben mit einem Vierbeiner teilt, wird der Kauf von neuen Pflanzen schnell zur echten Herausforderung. Unsere Hunde sind von Natur aus wahnsinnig neugierig. In ihrem Entdeckungsdrang knabbern sie gerne mal an herabhängenden Blättern, buddeln mit Begeisterung in der feuchten Blumenerde oder trinken heimlich das abgestandene Wasser aus den Pflanzenuntersetzern. Doch hier ist absolute Vorsicht geboten! Was für uns eine harmlose Dekoration ist, kann für den Hund im schlimmsten Fall eine lebensbedrohliche Vergiftung bedeuten. In diesem umfangreichen Blogbeitrag stellen wir dir die besten Zimmerpflanzen für Hunde vor, die dein Zuhause beleben und gleichzeitig für 100 % Sicherheit sorgen. Außerdem klären wir auf, welche beliebten Pflanzen absolute No-Gos sind und was du im Ernstfall tun musst. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Warum ist die Auswahl der richtigen Zimmerpflanzen so wichtig? Hunde erkunden ihre Umwelt in erster Linie mit der Nase und dem Maul. Gerade Welpen oder junge Hunde, die sich noch in der oralen Phase befinden, kauen oft aus purer Neugierde oder Langeweile auf allem herum, was ihnen vor die Schnauze kommt. Aber auch erwachsene Hunde knabbern instinktiv an Grünzeug – oft auch dann, wenn sie leichte Bauchschmerzen haben und eigentlich nach beruhigendem Gras suchen. Das Problem: Viele der beliebtesten Zimmerpflanzen in unseren Wohnzimmern stammen aus den Tropen und bilden starke Toxine (Gifte), um sich in der Natur vor Fressfeinden zu schützen. Ein kleiner Bissen von der falschen Pflanze kann schwere Organschäden oder gefährliche Magen-Darm-Probleme beim Hund auslösen. Die Sicherheit der Botanik in deinen eigenen vier Wänden sollte daher ein zentrales Thema bei der Einrichtung sein. Lass uns direkt mit den guten Nachrichten starten: Es gibt wunderschöne, hundesichere Alternativen! Unsere Favoriten: 4 absolut sichere Zimmerpflanzen für Hunde Du möchtest deinen "Urban Jungle" ausbauen, ohne ständig in Sorge um deinen besten Freund zu sein? Dann sind diese vier unbedenklichen und gleichzeitig sehr dekorativen hundesicheren Zimmerpflanzen genau die richtige Wahl für dich. 1. Grünlilie (Chlorophytum comosum) Die Grünlilie, mit ihren markanten, grün-weiß gestreiften Blättern, gehört zu den absoluten Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Der große Vorteil: Sie ist extrem robust, verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne und ist für unsere Vierbeiner vollkommen ungiftig.Selbst wenn dein Hund ein paar der grasartigen Blätter abknabbert, droht keine Gefahr. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Die Grünlilie ist dafür bekannt, die Luft extrem effizient von Schadstoffen zu filtern und trägt somit aktiv dazu bei, das Raumklima für dich und deinen Hund zu verbessern. 2. Geldbaum (Crassula ovata) Der Geldbaum, oft auch Pfennigbaum genannt, ist eine wunderschöne, sukkulente und pflegeleichte Pflanze. Seine dicken, fleischigen und münzförmigen Blätter verleihen deinem Raum eine besondere Note. Mit einer Höhe von 50 bis 100 cm bringt er ein echtes Stück Natur in dein Zuhause und lässt sich sogar wie ein kleiner Bonsai ziehen.Stelle ihn am besten in der Nähe eines hellen, sonnigen Fensters auf und sorge für eine ausgewogene Bewässerung. Wichtig: Vermeide unbedingt Staunässe! Hunde interessieren sich nämlich gelegentlich für das muffig riechende Überschusswasser im Untersetzer, welches Bakterien enthalten kann. Ein gepflegter Geldbaum bereichert deine Einrichtung und gilt bei uns als sichere Wahl für den Hund. 3. Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) Der Bogenhanf ist momentan eine der absoluten Trendpflanzen und eine hervorragende Zimmerpflanze für Hunde. Er ist nahezu unverwüstlich, extrem pflegeleicht, braucht nur sehr mäßig Wasser und wächst elegant in die Höhe. Mit seinen festen, graugrünen Blättern, die mit auffälligen gelben Streifen und Flecken verziert sind, verleiht er jedem Raum eine moderne, architektonische Note.Ein großer Vorteil für Hundehalter: Die dicken, schwertartigen Blätter sind für Hunde extrem zäh und daher ohnehin wenig einladend zum Kauen. Er eignet sich hervorragend, um das Schlaf- oder Wohnzimmer zu verschönern und dabei auf Nummer sicher zu gehen. 4. Bergpalme (Chamaedorea elegans) Die Bergpalme sorgt im Handumdrehen für ein herrliches, tropisches Flair in der Wohnung und erweist sich nicht nur als sehr robust, sondern ist auch für Hundebesitzer bestens geeignet. Die Pflege ist denkbar einfach: Die hundefreundliche Pflanze gedeiht am besten an einem hellen Standort, jedoch ohne pralle, direkte Sonneneinstrahlung.Ihre weichen, gefiederten Wedel wecken bei manchen Hunden den Spieltrieb. Doch selbst wenn ein Wedel im Eifer des Gefechts mal zerkaut wird, musst du dir keine Sorgen machen – die Pflanze ist ungiftig. Finger weg: 4 hochgiftige Zimmerpflanzen für Hunde Leider sind sehr viele der klassischen und beliebten Zimmerpflanzen für Hunde extrem giftig. Solltest du folgende Gewächse in deiner Wohnung haben, musst du sie sofort so platzieren, dass dein Hund sie niemals erreichen kann (z. B. auf sehr hohen Regalen, Hängesideboards oder sicher hängenden Makramee-Ampeln). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 1. Aloe Vera (Aloe vera) Aloe Vera ist als geniales Hautpflegemittel bei uns Menschen extrem beliebt und hat sich einen festen Platz in unseren Küchen und Badezimmern erobert. Bei unseren vierbeinigen Freunden ist jedoch höchste Vorsicht geboten! Der Verzehr der Pflanze (besonders der äußeren Blattschichten) führt bei Hunden zu schweren Magen-Darm-Problemen, heftigem Erbrechen und blutigem Durchfall, was das Tier stark schwächt. 2. Einblatt (Spathiphyllum) Das Einblatt ist eine äußerst attraktive, schattenliebende Pflanze mit großen, eleganten weißen Blüten. Für Haushalte mit Tieren ist sie jedoch ein absolutes No-Go. Die in der Pflanze stark konzentrierte Oxalsäure kann bei Hunden zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Dieser Giftstoff schädigt den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und andere Organe massiv. Bei Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten im Maul löst sie sofort extreme Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen aus. 3. Efeu (Hedera helix) Efeu ist eine weit verbreitete, schnell wachsende Kletterpflanze, die oft dekorativ von Regalen rankt. Für Hunde ist es wichtig zu wissen, dass Efeu stark giftige Inhaltsstoffe (Saponine) enthält, die eine immense Gefahr darstellen. Die Blätter, aber besonders auch die Beeren, lösen starken Speichelfluss, starkes Erbrechen und Durchfall aus. In schweren Fällen führt eine Efeu-Vergiftung zu lebensgefährlichen Krämpfen. 4. Fensterblatt (Monstera deliciosa) Die Monstera ist wegen ihres einzigartigen Aussehens und der riesigen Blätter der unangefochtene Star auf Instagram und in modernen Wohnungen. Trotz ihrer Beliebtheit ist es überlebenswichtig zu wissen: Diese Pflanze ist hochgiftig! Nicht nur die faszinierenden Blätter, sondern auch die Wurzeln, Triebe und dicken Luftwurzeln der Monstera enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle. Diese Kristalle bohren sich wie winzige Nadeln in die Schleimhäute des Hundes und lösen qualvolle Schwellungen, Atemnot und starke Vergiftungen aus. Erste Hilfe: Symptome einer Vergiftung beim Hund Egal wie gut man aufpasst, Unfälle können passieren. Wenn ein Blatt auf den Boden fällt und der Hund schneller ist, zählt jede Minute. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund an einer giftigen Zimmerpflanze geknabbert oder sie gefressen hat, solltest du auf folgende Symptome achten: Erhöhter Speichelfluss: Der Hund sabbert extrem stark, oft schaumig, was auf eine Verätzung der Schleimhäute im Maul hindeutet. Erbrechen und Durchfall: Der Körper versucht, das Gift verzweifelt wieder loszuwerden. Lethargie & Appetitlosigkeit: Dein Hund verliert plötzlich jegliche Energie, zieht sich zurück und verweigert selbst sein Lieblingsleckerli. Zittern und Krämpfe: Muskelzuckungen weisen auf neurologische Probleme durch aufgenommene Neurotoxine hin. Atemnot: Wenn der Rachen anschwillt (wie z. B. bei der Monstera), kommt es zu akuter Atemnot! Verwirrung oder Aggressivität: Plötzliche, unerklärliche Verhaltensänderungen. Was tun im Notfall? Bewahre Ruhe, nimm dem Hund sofort eventuelle Pflanzenreste aus dem Maul und fahre umgehend in die nächste Tierklinik! Versuche niemals, deinen Hund selbst zum Erbrechen zu bringen. Nimm, wenn möglich, ein Blatt der abgefressenen Pflanze mit in die Klinik, damit der Tierarzt das Gegengift exakt bestimmen kann. Fazit: Entspannt durch den Hunde-Alltag Ein Leben mit Hund und eine wunderschöne grüne Wohnung schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Gestaltung deines Zuhauses bewusst für hundesichere Zimmerpflanzen wie die Bergpalme oder die robuste Grünlilie entscheidest, verwandelst du deine vier Wände in eine echte Oase der Entspannung – ganz ohne ständige Sorgen. Informiere dich vor jedem neuen Pflanzenkauf genau und platziere potenziell bedenkliche Pflanzen immer so, dass dein Hund sie selbst mit dem kreativsten Sprung nicht erreichen kann. Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? 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Der Jahreswechsel naht mit großen Schritten. Während sich viele Menschen auf Partys, bunte Raketen und das laute Feuerwerk am Himmel freuen, wissen wir Hundemenschen nur zu gut: Ein Silvester mit Hund bedeutet oft puren Stress, schlaflose Nächte und absolute Verzweiflung. Für unsere Vierbeiner ist der 31. Dezember selten ein Grund zum Feiern. Laute, völlig unberechenbare Donnergeräusche, grelle Blitze, die das Wohnzimmer erhellen, und der beißende Geruch von Schwefel in der Luft können für Hunde extrem beängstigend sein. Oft eskaliert die Situation so sehr, dass der Hund zitternd in der Ecke sitzt und völlig unansprechbar wird. Am besten ist es natürlich, schon Monate vorher mit einem gezielten Geräusch-Training zu beginnen. Aber was soll man tun, wenn das Jahr plötzlich wieder um ist und der Hund jetzt sofort Hilfe braucht? In diesem ausführlichen Ratgeber zeigen wir dir die effektivsten Last-Minute Tipps, wie du deinem Liebling durch die unheimlichste Nacht des Jahres hilfst. Inhaltsverzeichnis Warum haben Hunde eigentlich so große Angst vor Silvester? Angstsymptome richtig erkennen Die perfekte Vorbereitung für die Tage vor dem Jahreswechsel 1. Sicherheit geht vor: Die doppelte Sicherung 2. Für sehr hohe Auslastung sorgen 3. Entspannung durch Kauen und Schlecken Der Silvesterabend: So meistert ihr die kritischen Stunden 4. Den perfekten Rückzugsort bauen 5. Hintergrundgeräusche nutzen (White Noise) 6. Nähe zulassen: Trösten ist nicht verboten! 7. Hilfsmittel: Das Thundershirt Die absoluten No-Gos an Silvester! Silvester mit Hund ist überstanden – Was kommt danach? Warum haben Hunde eigentlich so große Angst vor Silvester? Um deinem Hund richtig helfen zu können, musst du verstehen, was in seinem Kopf vorgeht. Wenn wir einen Böller krachen hören, wissen wir genau, woher das Geräusch kommt und dass es ungefährlich ist. Ein Hund weiß das nicht. Hunde haben ein um ein Vielfaches feineres Gehör als wir Menschen. Sie nehmen Frequenzen wahr, die uns verborgen bleiben. Ein lauter Böllerschlag in der Nachbarschaft gleicht für das empfindliche Hundeohr einer ohrenbetäubenden Explosion. Hinzu kommt der plötzliche Lichtblitz, der den Fluchtinstinkt auslöst. Da der Hund die Herkunft und den Grund für diesen Lärm nicht einordnen kann, reagiert er instinktiv mit Panik. Dieser Überlebensinstinkt ist tief in seiner DNA verwurzelt. Ähnlich verhält es sich oft auch bei Sommergewittern. Lies hierzu auch unseren Ratgeber: Hund hat Angst vor Gewitter. Angstsymptome richtig erkennen Angstsymptome bei Hunden sind extrem vielfältig. Oft beginnt die Unruhe nicht erst um Mitternacht, sondern schon nachmittags, wenn die ersten Raketen getestet werden. Du erkennst Angst, akuten Stress und Nervosität an folgender Körpersprache und Verhalten: Körperliche Anzeichen: Eine stark gesenkte oder eingeklemmte Rute, geduckte Körperhaltung, flach angelegte Ohren, weit aufgerissene Augen (geweitete Pupillen) und eine extrem langgezogene Maulspalte ("Stressgesicht"). Verhalten: Starkes Zittern am ganzen Körper, hektisches Hecheln (ohne Hitze), andauerndes Gähnen, lautes Jaulen oder unkontrolliertes Bellen, hektisches Auf- und Ablaufen (Pacing) oder das panische Verstecken unter Möbeln. Körperreaktionen: Häufig kommt es durch den extremen Adrenalinschub zu vermehrtem Speichelfluss, plötzlicher Appetitlosigkeit und akutem Stress-Durchfall. Erfahre hier mehr über Magen-Darm-Probleme beim Hund. Die perfekte Vorbereitung für die Tage vor dem Jahreswechsel Ein entspanntes Silvester mit Hund beginnt nicht erst am 31. Dezember um 23:55 Uhr! Oftmals werden nämlich schon in den Tagen vor und nach dem eigentlichen Jahreswechsel vereinzelt Feuerwerkskörper und laute Böller gezündet. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 1. Sicherheit geht vor: Die doppelte Sicherung Die Tage rund um Silvester sind die Zeit, in der die meisten Hunde weglaufen! Ein unerwarteter Knall beim Spaziergang reicht aus, und der Hund reißt sich in absoluter Panik los. Gehe mit deinem Hund ab dem 28. Dezember nur noch an sehr ruhigen Orten spazieren und lasse ihn niemals (!) von der Leine.Hast du einen besonders ängstlichen Hund, ist es zwingend sinnvoll, ein ausbruchsicheres Sicherheitsgeschirr (Panikgeschirr) zu verwenden. Dieses hat einen zusätzlichen, zweiten Bauchriemen, damit sich der Vierbeiner bei einem Ruck nicht rückwärts aus dem Geschirr winden kann. Sichert die Leine zusätzlich an einem Bauchgurt oder an einem GPS-Tracker am Halsband. 2. Für sehr hohe Auslastung sorgen Ein müder Hund ist ein entspannterer Hund. Für ein ruhiges Silvester mit Hund solltest du am Morgen und frühen Nachmittag des Silvestertages dafür sorgen, dass dein Hund geistig und vor allem körperlich stark ausgelastet wird.Fahrt mit dem Auto weit raus aufs Land oder in den Wald, wo noch nicht geknallt wird. Baue intensive Apportierübungen, langes Laufen oder anstrengende Futtersuchspiele im Laub ein. Wenn sich dein Hund am Tag richtig auspowert, ist er am Abend körperlich müde und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er besser zur Ruhe kommt. 3. Entspannung durch Kauen und Schlecken Schlecken und intensives Kauen entspannt Hunde ungemein! Der biochemische Grund dafür ist faszinierend: Beim ausdauernden Kauen und Schlecken werden im Gehirn des Hundes Endorphine (Glücks- und Beruhigungshormone) freigesetzt, die den akuten Stress aktiv abbauen. Übe also schon Tage vorher mit deinem Liebling, sich mit verschiedenen Schleckmatten, befüllbaren Leckerli-Bällen (wie einem Kong) oder dichten Schnüffelteppichen zu beschäftigen.Achtung: Kennt dein Hund diese Spiele noch nicht, solltest du das unbedingt in ruhigen Momenten trainieren. Gibst du ihm den Kong erst, wenn es draußen knallt, ist er vielleicht überfordert und frustriert, weil er nicht schnell genug an das Futter herankommt. Bello's Tipp: Ein gefüllter und leicht eingefrorener Kong ist die perfekte Beschäftigung für den Silvesterabend! Fülle ihn einfach mit unserem extrem schmackhaften und hochverdaulichen HelloBello Frischfutter. Dein Hund wird die Knallerei über sein leckeres Festmahl glatt vergessen! Der Silvesterabend: So meistert ihr die kritischen Stunden Wenn es draußen dunkel wird und die Knallerei allmählich ihren Höhepunkt erreicht, ist dein aktives Management im Haus gefragt. 4. Den perfekten Rückzugsort bauen Richte deinem Hund einen absolut sicheren Zufluchtsort ein, den er selbstständig aufsuchen kann. Gewöhne ihn im besten Fall schon Wochen vorher daran, in einer kuscheligen Höhle oder einer (offenen!) Hundebox zur Ruhe zu kommen. Am besten wählst du dafür einen Raum, der möglichst in der Mitte des Hauses liegt oder ein fensterloses Badezimmer. So stellst du sicher, dass dein Hund zum massiven akustischen Reiz nicht auch noch zusätzlich den visuellen Reiz (die grellen Blitze der Raketen) mitbekommt. Mache in allen anderen Räumen sofort die Jalousien, Rollläden oder dicken Vorhänge zu. 5. Hintergrundgeräusche nutzen (White Noise) Wir wollen den Lärm von draußen so gut es geht überdecken. Um eine beruhigende Atmosphäre für deinen Hund zu schaffen, lass im Haus entspannte Musik laufen, schalte den Fernseher ein oder nutze das Surren von Haushaltsgeräten (Waschmaschine). Auch sogenannte "White Noise" (weißes Rauschen) Playlists auf Spotify wirken sehr monoton und dämpfen die scharfen Spitzen der Böllergeräusche hervorragend ab. Drehe die Lautstärke ruhig etwas lauter, als du es normal tun würdest. 6. Nähe zulassen: Trösten ist nicht verboten! Einer der hartnäckigsten und schädlichsten Mythen in der Hundeerziehung lautet: "Wenn du deinen ängstlichen Hund tröstest, bestätigst du ihn in seiner Angst." Das ist falsch! Angst ist eine Emotion, kein erlerntes Verhalten. Man kann Emotionen nicht durch Zuneigung verstärken. Wenn dein Hund in der Silvesternacht deine Nähe sucht, zitternd zu dir auf die Couch kriecht oder sich eng an deine Beine drückt, dann lasse das unbedingt zu! Streichle ihn ruhig und mit langsamen Bewegungen. Durch diesen vertrauten Körperkontakt wird bei ihm und bei dir das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet – und das ist der direkte, biologische Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Du bist sein sicherer Hafen! 7. Hilfsmittel: Das Thundershirt Eine weitere medikamentenfreie Möglichkeit ist ein sogenanntes Thundershirt (Anti-Angst-Shirt). Dieses spezielle, eng anliegende Shirt wird dem Hund angezogen und übt einen sanften, aber konstanten Druck auf den Brustkorb und das Nervensystem aus. Ähnlich wie beim "Pucken" von Säuglingen wirkt dieser Druck auf viele Hunde enorm erdend und beruhigend. Auch hier gilt: Gewöhne deinen Vierbeiner schon Tage vorher in entspannten Situationen an das Tragen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Die absoluten No-Gos an Silvester! Es gibt zwei Dinge, die du bei einem Silvester mit Hund unter gar keinen Umständen tun darfst: Lasse deinen Vierbeiner auf keinen Fall alleine! Ein Rudeltier in Todesangst allein zu Hause einzusperren, grenzt an Tierquälerei und kann zu schweren Traumata führen. Niemals um Mitternacht nach draußen! Auch wenn dein Hund scheinbar cool ist und keine offensichtlichen Angstsymptome zeigt: Nimm ihn niemals um 00:00 Uhr mit vor die Tür, um Raketen zu schauen. Ein Querschläger, der direkt neben ihm explodiert, reicht aus, um ihn für den Rest seines Lebens in einen panischen Angsthund zu verwandeln. Bleibt gemeinsam im sicheren Haus! Silvester mit Hund ist überstanden – Was kommt danach? Seid ihr dieses Jahr gut durch die Nacht gekommen? Dann gratuliere, jetzt habt ihr im besten Fall wieder ein ganzes Jahr lang Ruhe vor Böllern, Raketen und Co. Sollte es jedoch absolut nicht so funktioniert haben, wie du es dir für deinen Vierbeiner gewünscht hast, und der Hund stundenlang gelitten hat, dann schiebe das Problem nicht weg. Beginne für das nächste Jahr frühzeitig (am besten schon im Spätsommer) mit einem systematischen Geräusch-Desensibilisierungs-Training bei einem professionellen Hundetrainer. Auch eine tierärztliche Beratung bezüglich angstlösender Medikamente kann für extrem panische Hunde ein Segen sein. Wir vom HelloBello-Team wünschen euch und euren Fellnasen einen möglichst ruhigen, stressfreien und sicheren Rutsch in ein tierisch gutes, neues Jahr! Anita Lorber Neues Jahr, neues Glück & gesunde Vorsätze! starte jetzt mit einer artgerechten Ernährung und sorge für ein langes, vitales Hundeleben. 🧡 Jetzt bestellen
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