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Grüne Oase für Hund und Mensch: 4 sichere Zimmerpflanzen für Hunde

Ein schönes Zuhause lebt nicht nur von gemütlichen Möbeln, sondern vor allem von Pflanzen! Sie verbessern das Raumklima, bringen Farbe in den Alltag und verwandeln unsere vier Wände in eine echte grüne Oase. Doch wenn man sein Leben mit einem Vierbeiner teilt, wird der Kauf von neuen Pflanzen schnell zur echten Herausforderung. Unsere Hunde sind von Natur aus wahnsinnig neugierig. In ihrem Entdeckungsdrang knabbern sie gerne mal an herabhängenden Blättern, buddeln mit Begeisterung in der feuchten Blumenerde oder trinken heimlich das abgestandene Wasser aus den Pflanzenuntersetzern. Doch hier ist absolute Vorsicht geboten! Was für uns eine harmlose Dekoration ist, kann für den Hund im schlimmsten Fall eine lebensbedrohliche Vergiftung bedeuten. In diesem umfangreichen Blogbeitrag stellen wir dir die besten Zimmerpflanzen für Hunde vor, die dein Zuhause beleben und gleichzeitig für 100 % Sicherheit sorgen. Außerdem klären wir auf, welche beliebten Pflanzen absolute No-Gos sind und was du im Ernstfall tun musst. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Warum ist die Auswahl der richtigen Zimmerpflanzen so wichtig? Hunde erkunden ihre Umwelt in erster Linie mit der Nase und dem Maul. Gerade Welpen oder junge Hunde, die sich noch in der oralen Phase befinden, kauen oft aus purer Neugierde oder Langeweile auf allem herum, was ihnen vor die Schnauze kommt. Aber auch erwachsene Hunde knabbern instinktiv an Grünzeug – oft auch dann, wenn sie leichte Bauchschmerzen haben und eigentlich nach beruhigendem Gras suchen. Das Problem: Viele der beliebtesten Zimmerpflanzen in unseren Wohnzimmern stammen aus den Tropen und bilden starke Toxine (Gifte), um sich in der Natur vor Fressfeinden zu schützen. Ein kleiner Bissen von der falschen Pflanze kann schwere Organschäden oder gefährliche Magen-Darm-Probleme beim Hund auslösen. Die Sicherheit der Botanik in deinen eigenen vier Wänden sollte daher ein zentrales Thema bei der Einrichtung sein. Lass uns direkt mit den guten Nachrichten starten: Es gibt wunderschöne, hundesichere Alternativen! Unsere Favoriten: 4 absolut sichere Zimmerpflanzen für Hunde Du möchtest deinen "Urban Jungle" ausbauen, ohne ständig in Sorge um deinen besten Freund zu sein? Dann sind diese vier unbedenklichen und gleichzeitig sehr dekorativen hundesicheren Zimmerpflanzen genau die richtige Wahl für dich. 1. Grünlilie (Chlorophytum comosum) Die Grünlilie, mit ihren markanten, grün-weiß gestreiften Blättern, gehört zu den absoluten Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Der große Vorteil: Sie ist extrem robust, verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne und ist für unsere Vierbeiner vollkommen ungiftig.Selbst wenn dein Hund ein paar der grasartigen Blätter abknabbert, droht keine Gefahr. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Die Grünlilie ist dafür bekannt, die Luft extrem effizient von Schadstoffen zu filtern und trägt somit aktiv dazu bei, das Raumklima für dich und deinen Hund zu verbessern. 2. Geldbaum (Crassula ovata) Der Geldbaum, oft auch Pfennigbaum genannt, ist eine wunderschöne, sukkulente und pflegeleichte Pflanze. Seine dicken, fleischigen und münzförmigen Blätter verleihen deinem Raum eine besondere Note. Mit einer Höhe von 50 bis 100 cm bringt er ein echtes Stück Natur in dein Zuhause und lässt sich sogar wie ein kleiner Bonsai ziehen.Stelle ihn am besten in der Nähe eines hellen, sonnigen Fensters auf und sorge für eine ausgewogene Bewässerung. Wichtig: Vermeide unbedingt Staunässe! Hunde interessieren sich nämlich gelegentlich für das muffig riechende Überschusswasser im Untersetzer, welches Bakterien enthalten kann. Ein gepflegter Geldbaum bereichert deine Einrichtung und gilt bei uns als sichere Wahl für den Hund. 3. Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) Der Bogenhanf ist momentan eine der absoluten Trendpflanzen und eine hervorragende Zimmerpflanze für Hunde. Er ist nahezu unverwüstlich, extrem pflegeleicht, braucht nur sehr mäßig Wasser und wächst elegant in die Höhe. Mit seinen festen, graugrünen Blättern, die mit auffälligen gelben Streifen und Flecken verziert sind, verleiht er jedem Raum eine moderne, architektonische Note.Ein großer Vorteil für Hundehalter: Die dicken, schwertartigen Blätter sind für Hunde extrem zäh und daher ohnehin wenig einladend zum Kauen. Er eignet sich hervorragend, um das Schlaf- oder Wohnzimmer zu verschönern und dabei auf Nummer sicher zu gehen. 4. Bergpalme (Chamaedorea elegans) Die Bergpalme sorgt im Handumdrehen für ein herrliches, tropisches Flair in der Wohnung und erweist sich nicht nur als sehr robust, sondern ist auch für Hundebesitzer bestens geeignet. Die Pflege ist denkbar einfach: Die hundefreundliche Pflanze gedeiht am besten an einem hellen Standort, jedoch ohne pralle, direkte Sonneneinstrahlung.Ihre weichen, gefiederten Wedel wecken bei manchen Hunden den Spieltrieb. Doch selbst wenn ein Wedel im Eifer des Gefechts mal zerkaut wird, musst du dir keine Sorgen machen – die Pflanze ist ungiftig. Finger weg: 4 hochgiftige Zimmerpflanzen für Hunde Leider sind sehr viele der klassischen und beliebten Zimmerpflanzen für Hunde extrem giftig. Solltest du folgende Gewächse in deiner Wohnung haben, musst du sie sofort so platzieren, dass dein Hund sie niemals erreichen kann (z. B. auf sehr hohen Regalen, Hängesideboards oder sicher hängenden Makramee-Ampeln). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 1. Aloe Vera (Aloe vera) Aloe Vera ist als geniales Hautpflegemittel bei uns Menschen extrem beliebt und hat sich einen festen Platz in unseren Küchen und Badezimmern erobert. Bei unseren vierbeinigen Freunden ist jedoch höchste Vorsicht geboten! Der Verzehr der Pflanze (besonders der äußeren Blattschichten) führt bei Hunden zu schweren Magen-Darm-Problemen, heftigem Erbrechen und blutigem Durchfall, was das Tier stark schwächt. 2. Einblatt (Spathiphyllum) Das Einblatt ist eine äußerst attraktive, schattenliebende Pflanze mit großen, eleganten weißen Blüten. Für Haushalte mit Tieren ist sie jedoch ein absolutes No-Go. Die in der Pflanze stark konzentrierte Oxalsäure kann bei Hunden zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Dieser Giftstoff schädigt den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und andere Organe massiv. Bei Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten im Maul löst sie sofort extreme Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen aus. 3. Efeu (Hedera helix) Efeu ist eine weit verbreitete, schnell wachsende Kletterpflanze, die oft dekorativ von Regalen rankt. Für Hunde ist es wichtig zu wissen, dass Efeu stark giftige Inhaltsstoffe (Saponine) enthält, die eine immense Gefahr darstellen. Die Blätter, aber besonders auch die Beeren, lösen starken Speichelfluss, starkes Erbrechen und Durchfall aus. In schweren Fällen führt eine Efeu-Vergiftung zu lebensgefährlichen Krämpfen. 4. Fensterblatt (Monstera deliciosa) Die Monstera ist wegen ihres einzigartigen Aussehens und der riesigen Blätter der unangefochtene Star auf Instagram und in modernen Wohnungen. Trotz ihrer Beliebtheit ist es überlebenswichtig zu wissen: Diese Pflanze ist hochgiftig! Nicht nur die faszinierenden Blätter, sondern auch die Wurzeln, Triebe und dicken Luftwurzeln der Monstera enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle. Diese Kristalle bohren sich wie winzige Nadeln in die Schleimhäute des Hundes und lösen qualvolle Schwellungen, Atemnot und starke Vergiftungen aus. Erste Hilfe: Symptome einer Vergiftung beim Hund Egal wie gut man aufpasst, Unfälle können passieren. Wenn ein Blatt auf den Boden fällt und der Hund schneller ist, zählt jede Minute. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund an einer giftigen Zimmerpflanze geknabbert oder sie gefressen hat, solltest du auf folgende Symptome achten: Erhöhter Speichelfluss: Der Hund sabbert extrem stark, oft schaumig, was auf eine Verätzung der Schleimhäute im Maul hindeutet. Erbrechen und Durchfall: Der Körper versucht, das Gift verzweifelt wieder loszuwerden. Lethargie & Appetitlosigkeit: Dein Hund verliert plötzlich jegliche Energie, zieht sich zurück und verweigert selbst sein Lieblingsleckerli. Zittern und Krämpfe: Muskelzuckungen weisen auf neurologische Probleme durch aufgenommene Neurotoxine hin. Atemnot: Wenn der Rachen anschwillt (wie z. B. bei der Monstera), kommt es zu akuter Atemnot! Verwirrung oder Aggressivität: Plötzliche, unerklärliche Verhaltensänderungen. Was tun im Notfall? Bewahre Ruhe, nimm dem Hund sofort eventuelle Pflanzenreste aus dem Maul und fahre umgehend in die nächste Tierklinik! Versuche niemals, deinen Hund selbst zum Erbrechen zu bringen. Nimm, wenn möglich, ein Blatt der abgefressenen Pflanze mit in die Klinik, damit der Tierarzt das Gegengift exakt bestimmen kann. Fazit: Entspannt durch den Hunde-Alltag Ein Leben mit Hund und eine wunderschöne grüne Wohnung schließen sich keineswegs aus! Wenn du dich bei der Gestaltung deines Zuhauses bewusst für hundesichere Zimmerpflanzen wie die Bergpalme oder die robuste Grünlilie entscheidest, verwandelst du deine vier Wände in eine echte Oase der Entspannung – ganz ohne ständige Sorgen. Informiere dich vor jedem neuen Pflanzenkauf genau und platziere potenziell bedenkliche Pflanzen immer so, dass dein Hund sie selbst mit dem kreativsten Sprung nicht erreichen kann. Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30% sparen! Jetzt bestellen

Anita Lorber
Mein Hund trinkt viel – Daran kann es liegen

Du beobachtest deine Fellnase und wunderst dich: Der Napf ist schon wieder leer? Genau wie bei uns Menschen ist auch für unsere Vierbeiner die tägliche Aufnahme von frischem Wasser absolut essenziell, um den Durst zu stillen, den Kreislauf stabil zu halten und den komplexen Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren. Bis zu einem gewissen Grad ist es völlig unbedenklich und sogar wichtig, dass dein Liebling ordentlich zuschlägt – vor allem in den heißen Sommermonaten oder nach einem ausgiebigen Spaziergang mit hohem Aktivitätslevel. Grundsätzlich sollte dein Hund immer und jederzeit freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Doch was ist, wenn der Durst plötzlich unstillbar scheint? Wenn du dir die Frage stellst: „Mein Hund trinkt viel, ist das noch normal?“, solltest du genauer hinsehen. Ein stark vermehrtes Trinken (in der Fachsprache Polydipsie genannt) kann harmlose Ursachen haben, aber eben auch ein wichtiges Warnsignal für ernsthafte gesundheitliche Probleme sein. In diesem Ratgeber erklären wir dir, wie viel Flüssigkeit gesund ist und ab wann du handeln musst. Inhaltsverzeichnis Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Vermehrte körperliche Aktivität Stress und Aufregung Futterwechsel und Trockenfutter Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Nierenerkrankungen Weitere gesundheitliche Ursachen Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Die Gefahr der Wasservergiftung Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Um beurteilen zu können, ob ein Problem vorliegt, müssen wir erst einmal klären, was die Norm ist. Der tägliche Wasserbedarf eines Hundes ist nicht pauschal für jedes Tier gleich. Er hängt von verschiedenen, ganz individuellen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Futters, dem Alter, der Rasse, der Größe und dem genauen Gewicht deines Hundes. Als medizinischer Richtwert gilt: Im Normalfall sollten gesunde Hunde etwa 20 bis 100 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu sich nehmen. Ein kleines Rechenbeispiel: Ein kleiner Dackel mit 10 kg Körpergewicht sollte am Tag etwa 200 ml bis zu einem ganzen Liter Wasser trinken. Ein großer Labrador mit 30 kg benötigt dementsprechend zwischen 600 ml und bis zu 3 Litern Wasser täglich, um optimal hydriert zu bleiben. Die riesige Spanne von 20 bis 100 ml ergibt sich aus den extrem unterschiedlichen Alltagsbedingungen (Ruhetag vs. aktiver Hundesport). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Damit du nicht nur schätzen musst, ob dein Liebling zu viel oder zu wenig Wasser trinkt, ist es überaus sinnvoll, die exakt getrunkene Wassermenge über ein paar Tage hinweg genau zu messen. Das geht ganz einfach: Fülle am Morgen einen großen Messbecher mit ausreichend Wasser für den gesamten Tag. Notiere dir die genaue Menge (z. B. 2000 ml) und fülle den Wassernapf deines Hundes ausschließlich aus diesem Becher auf. Am nächsten Morgen (nach exakt 24 Stunden) schüttest du das übrig gebliebene Wasser aus dem Napf wieder zurück in den Messbecher. Die daraus resultierende Differenz ist das Wasser, das dein Hund an diesem Tag getrunken hat. Führe dieses kleine Wasser-Tagebuch am besten über mehrere Tage, um festzustellen, ob eine echte Auffälligkeit vorliegt.Achtung! Wenn dein Hund beim Spaziergang genüsslich aus Pfützen, Seen oder Flüssen trinkt, verfälscht das natürlich deine Messung enorm. Behalte ihn draußen also gut im Auge. Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Nicht immer steckt gleich eine dramatische Krankheit hinter einem leeren Wassernapf. Übermäßiges Trinken kann viele verschiedene alltägliche Ursachen haben. Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Hunde können nicht wie wir Menschen über die Haut schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich über das Hecheln und über die Pfotenballen. Bei steigenden Temperaturen im Sommer brauchen Hunde deutlich mehr Wasser, um ihren Körper effektiv zu kühlen und die verdunstete Flüssigkeit auf der Zunge auszugleichen. Achte bei Hitze ganz besonders darauf, dass immer frisches Nass zur Verfügung steht. Vermehrte körperliche Aktivität Ein ausgedehnter Spaziergang, eine wilde Runde Apportieren oder aktiver Hundesport wie Agility treiben den Puls in die Höhe. Nach intensiver körperlicher Anstrengung ist es eine völlig natürliche und gesunde Reaktion des Körpers, den Flüssigkeitsverlust sofort ausgleichen zu wollen. Stress und Aufregung Ist dein Hund aufregenden oder stressigen Situationen ausgesetzt – wie zum Beispiel einer langen Autofahrt, einem Besuch in der Tierarztpraxis oder an Silvester –, kann es sein, dass er danach mehr als gewöhnlich trinkt. Durch nervöses, aufgeregtes Hecheln verdunstet nämlich extrem viel Flüssigkeit über die Schleimhäute. Futterwechsel und Trockenfutter Die Art der Fütterung hat den wohl größten Einfluss auf das Trinkverhalten! Wechselst du von extrem feuchtigkeitsreichem Futter (wie Nassfutter, Barf oder frisch gekochten Rationen) plötzlich auf handelsübliches Trockenfutter, ist es völlig logisch und absolut wichtig, dass dein Hund massiv mehr trinkt. Er muss die nun fehlende Wassermenge aus der Nahrung mühsam über den Napf ausgleichen. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frischgekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt bestellen Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Wenn du harmlose Ursachen wie Hitze, Stress oder Trockenfutter ausschließen kannst und dein Hund über mehrere Tage hinweg den Napf regelrecht leer saugt, ist Vorsicht geboten. Ein stark erhöhter Wasserkonsum ist ein klassisches Symptom für verschiedene organische Probleme. Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Genau wie Menschen können auch Hunde an Diabetes erkranken. Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produziert, sammelt sich Zucker im Blut an und wird über den Urin ausgeschieden. Dieser Zucker zieht förmlich Wasser aus dem Körper, weshalb betroffene Hunde extrem viel urinieren müssen und diesen Verlust durch exzessives Trinken auszugleichen versuchen. Nierenerkrankungen Die Nieren sind das Filtersystem des Körpers. Wenn sie durch Altersschwäche oder eine chronische Niereninsuffizienz ihre Fähigkeit verlieren, den Urin richtig zu konzentrieren, verliert der Hund unentwegt wertvolles Wasser. Auch hier entsteht ein starker, kaum zu stillender Durst, oft begleitet von Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Weitere gesundheitliche Ursachen Neben Diabetes und Nierenproblemen können auch hormonelle Störungen wie das Cushing-Syndrom (eine Überproduktion von Cortisol) oder der seltene Diabetes Insipidus (Wasserharnruhr) der Auslöser sein. Auch eine schmerzhafte Blasenentzündung verleitet Hunde oft dazu, mehr zu trinken. Bei unkastrierten Hündinnen ist zudem höchste Wachsamkeit geboten: Plötzlicher Durst kann ein erstes Alarmsignal für eine lebensgefährliche Gebärmuttervereiterung (Pyometra) sein! Ganz wichtig: Bitte entziehe deinem Hund niemals das Wasser, in der Hoffnung, dass er dann weniger in die Wohnung macht! Wenn ein Nierenproblem vorliegt, kann ein Wasserentzug innerhalb kürzester Zeit zu einem fatalen, lebensbedrohlichen Organversagen führen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Wenn das Trinkverhalten extrem plötzlich umschlägt, solltest du den Allgemeinzustand deines Hundes genauestens überprüfen. Dein Hund trinkt extrem viel, ist apathisch und frisst nicht mehr? Das kann ein ernstzunehmendes Symptom einer akuten Vergiftung sein! Vor allem wenn dieser Durst zusammen mit weiteren massiven Symptomen wie starken Bauchkrämpfen, totaler Abgeschlagenheit, blutigem Durchfall oder starkem Erbrechen auftritt, zählt jede Minute. Auch mit hohem Flüssigkeitsverlust zwingen den Hund oft förmlich an den Wassernapf. Die Gefahr der Wasservergiftung Paradoxerweise kann auch das Wasser selbst zur Gefahr werden. Eine sogenannte Wasservergiftung (Hyperhydration) entsteht, wenn ein Hund in sehr kurzer Zeit extrem große Mengen Wasser aufnimmt – beispielsweise wenn er stundenlang wild nach dem Wasserstrahl eines Gartenschlauchs schnappt oder beim Apportieren aus dem See unbemerkt Unmengen an Seewasser schluckt. Das Blutbild entgleist, das Gehirn schwillt an und es besteht absolute Lebensgefahr! Mehr dazu erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag über die Wasservergiftung beim Hund. Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Wenn dir auffällt, dass dein Liebling über mehrere Tage hinweg auffällig viel trinkt, du die getrunkene Menge mit unserem Tipp gemessen hast und harmlose Gründe wie ein heißer Sommertag oder sehr trockene Nahrung ausgeschlossen sind, raten wir dir dringend zu einem Tierarztbesuch. Um dem Arzt bei der Diagnose zu helfen, kannst du ihm direkt notieren, wie viele Milliliter dein Hund in 24 Stunden getrunken hat. Oft hilft es auch enorm, wenn du den Morgenurin deines Hundes in einem sauberen Gefäß auffängst und direkt mit in die Praxis bringst. Mit einer einfachen Blut- und Urinuntersuchung kann der Profi sehr schnell feststellen, ob eine Krankheit vorliegt, und deinem treuen Begleiter schnell helfen. Anita Lorber

Anita Lorber
Mein Hund trinkt viel – Daran kann es liegen

Du beobachtest deine Fellnase und wunderst dich: Der Napf ist schon wieder leer? Genau wie bei uns Menschen ist auch für unsere Vierbeiner die tägliche Aufnahme von frischem Wasser absolut essenziell, um den Durst zu stillen, den Kreislauf stabil zu halten und den komplexen Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren. Bis zu einem gewissen Grad ist es völlig unbedenklich und sogar wichtig, dass dein Liebling ordentlich zuschlägt – vor allem in den heißen Sommermonaten oder nach einem ausgiebigen Spaziergang mit hohem Aktivitätslevel. Grundsätzlich sollte dein Hund immer und jederzeit freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Doch was ist, wenn der Durst plötzlich unstillbar scheint? Wenn du dir die Frage stellst: „Mein Hund trinkt viel, ist das noch normal?“, solltest du genauer hinsehen. Ein stark vermehrtes Trinken (in der Fachsprache Polydipsie genannt) kann harmlose Ursachen haben, aber eben auch ein wichtiges Warnsignal für ernsthafte gesundheitliche Probleme sein. In diesem Ratgeber erklären wir dir, wie viel Flüssigkeit gesund ist und ab wann du handeln musst. Inhaltsverzeichnis Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Vermehrte körperliche Aktivität Stress und Aufregung Futterwechsel und Trockenfutter Wenn Krankheit der Auslöser ist: Mein Hund trinkt viel und ist schlapp Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) Nierenerkrankungen Weitere gesundheitliche Ursachen Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Die Gefahr der Wasservergiftung Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Mein Hund trinkt viel: Wie viel Wasser ist eigentlich normal? Um beurteilen zu können, ob ein Problem vorliegt, müssen wir erst einmal klären, was die Norm ist. Der tägliche Wasserbedarf eines Hundes ist nicht pauschal für jedes Tier gleich. Er hängt von verschiedenen, ganz individuellen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Futters, dem Alter, der Rasse, der Größe und dem genauen Gewicht deines Hundes. Als medizinischer Richtwert gilt: Im Normalfall sollten gesunde Hunde etwa 20 bis 100 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu sich nehmen. Ein kleines Rechenbeispiel: Ein kleiner Dackel mit 10 kg Körpergewicht sollte am Tag etwa 200 ml bis zu einem ganzen Liter Wasser trinken. Ein großer Labrador mit 30 kg benötigt dementsprechend zwischen 600 ml und bis zu 3 Litern Wasser täglich, um optimal hydriert zu bleiben. Die riesige Spanne von 20 bis 100 ml ergibt sich aus den extrem unterschiedlichen Alltagsbedingungen (Ruhetag vs. aktiver Hundesport). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Der praktische Test: So misst du die Wassermenge Damit du nicht nur schätzen musst, ob dein Liebling zu viel oder zu wenig Wasser trinkt, ist es überaus sinnvoll, die exakt getrunkene Wassermenge über ein paar Tage hinweg genau zu messen. Das geht ganz einfach: Fülle am Morgen einen großen Messbecher mit ausreichend Wasser für den gesamten Tag. Notiere dir die genaue Menge (z. B. 2000 ml) und fülle den Wassernapf deines Hundes ausschließlich aus diesem Becher auf. Am nächsten Morgen (nach exakt 24 Stunden) schüttest du das übrig gebliebene Wasser aus dem Napf wieder zurück in den Messbecher. Die daraus resultierende Differenz ist das Wasser, das dein Hund an diesem Tag getrunken hat. Führe dieses kleine Wasser-Tagebuch am besten über mehrere Tage, um festzustellen, ob eine echte Auffälligkeit vorliegt.Achtung! Wenn dein Hund beim Spaziergang genüsslich aus Pfützen, Seen oder Flüssen trinkt, verfälscht das natürlich deine Messung enorm. Behalte ihn draußen also gut im Auge. Harmlose Gründe: Warum dein Hund plötzlich viel trinkt Nicht immer steckt gleich eine dramatische Krankheit hinter einem leeren Wassernapf. Übermäßiges Trinken kann viele verschiedene alltägliche Ursachen haben. Hitze und hohe Temperaturen im Sommer Hunde können nicht wie wir Menschen über die Haut schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich über das Hecheln und über die Pfotenballen. Bei steigenden Temperaturen im Sommer brauchen Hunde deutlich mehr Wasser, um ihren Körper effektiv zu kühlen und die verdunstete Flüssigkeit auf der Zunge auszugleichen. Achte bei Hitze ganz besonders darauf, dass immer frisches Nass zur Verfügung steht. Vermehrte körperliche Aktivität Ein ausgedehnter Spaziergang, eine wilde Runde Apportieren oder aktiver Hundesport wie Agility treiben den Puls in die Höhe. Nach intensiver körperlicher Anstrengung ist es eine völlig natürliche und gesunde Reaktion des Körpers, den Flüssigkeitsverlust sofort ausgleichen zu wollen. Stress und Aufregung Ist dein Hund aufregenden oder stressigen Situationen ausgesetzt – wie zum Beispiel einer langen Autofahrt, einem Besuch in der Tierarztpraxis oder an Silvester –, kann es sein, dass er danach mehr als gewöhnlich trinkt. Durch nervöses, aufgeregtes Hecheln verdunstet nämlich extrem viel Flüssigkeit über die Schleimhäute. Futterwechsel und Trockenfutter Die Art der Fütterung hat den wohl größten Einfluss auf das Trinkverhalten! Wechselst du von extrem feuchtigkeitsreichem Futter (wie Nassfutter, Barf oder frisch gekochten Rationen) plötzlich auf handelsübliches Trockenfutter, ist es völlig logisch und absolut wichtig, dass dein Hund massiv mehr trinkt. Er muss die nun fehlende Wassermenge aus der Nahrung mühsam über den Napf ausgleichen. Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frischgekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! 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Wenn sie durch Altersschwäche oder eine chronische Niereninsuffizienz ihre Fähigkeit verlieren, den Urin richtig zu konzentrieren, verliert der Hund unentwegt wertvolles Wasser. Auch hier entsteht ein starker, kaum zu stillender Durst, oft begleitet von Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Weitere gesundheitliche Ursachen Neben Diabetes und Nierenproblemen können auch hormonelle Störungen wie das Cushing-Syndrom (eine Überproduktion von Cortisol) oder der seltene Diabetes Insipidus (Wasserharnruhr) der Auslöser sein. Auch eine schmerzhafte Blasenentzündung verleitet Hunde oft dazu, mehr zu trinken. Bei unkastrierten Hündinnen ist zudem höchste Wachsamkeit geboten: Plötzlicher Durst kann ein erstes Alarmsignal für eine lebensgefährliche Gebärmuttervereiterung (Pyometra) sein! Ganz wichtig: Bitte entziehe deinem Hund niemals das Wasser, in der Hoffnung, dass er dann weniger in die Wohnung macht! Wenn ein Nierenproblem vorliegt, kann ein Wasserentzug innerhalb kürzester Zeit zu einem fatalen, lebensbedrohlichen Organversagen führen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Alarmstufe Rot: Warnsignale für Vergiftungen Wenn das Trinkverhalten extrem plötzlich umschlägt, solltest du den Allgemeinzustand deines Hundes genauestens überprüfen. Dein Hund trinkt extrem viel, ist apathisch und frisst nicht mehr? Das kann ein ernstzunehmendes Symptom einer akuten Vergiftung sein! Vor allem wenn dieser Durst zusammen mit weiteren massiven Symptomen wie starken Bauchkrämpfen, totaler Abgeschlagenheit, blutigem Durchfall oder starkem Erbrechen auftritt, zählt jede Minute. Auch mit hohem Flüssigkeitsverlust zwingen den Hund oft förmlich an den Wassernapf. Die Gefahr der Wasservergiftung Paradoxerweise kann auch das Wasser selbst zur Gefahr werden. Eine sogenannte Wasservergiftung (Hyperhydration) entsteht, wenn ein Hund in sehr kurzer Zeit extrem große Mengen Wasser aufnimmt – beispielsweise wenn er stundenlang wild nach dem Wasserstrahl eines Gartenschlauchs schnappt oder beim Apportieren aus dem See unbemerkt Unmengen an Seewasser schluckt. Das Blutbild entgleist, das Gehirn schwillt an und es besteht absolute Lebensgefahr! Mehr dazu erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag über die Wasservergiftung beim Hund. Wann solltest du zum Tierarzt gehen? Wenn dir auffällt, dass dein Liebling über mehrere Tage hinweg auffällig viel trinkt, du die getrunkene Menge mit unserem Tipp gemessen hast und harmlose Gründe wie ein heißer Sommertag oder sehr trockene Nahrung ausgeschlossen sind, raten wir dir dringend zu einem Tierarztbesuch. Um dem Arzt bei der Diagnose zu helfen, kannst du ihm direkt notieren, wie viele Milliliter dein Hund in 24 Stunden getrunken hat. Oft hilft es auch enorm, wenn du den Morgenurin deines Hundes in einem sauberen Gefäß auffängst und direkt mit in die Praxis bringst. Mit einer einfachen Blut- und Urinuntersuchung kann der Profi sehr schnell feststellen, ob eine Krankheit vorliegt, und deinem treuen Begleiter schnell helfen. Anita Lorber

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